Motorola mit starkem Gewinnrückgang
publiziert: Freitag, 19. Jan 2007 / 16:11 Uhr / aktualisiert: Freitag, 19. Jan 2007 / 18:44 Uhr

Schaumburg - Motorola hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Handys verkauft als 2005, wegen des harten Preiskampfes mit Marktführer Nokia aber wesentlich weniger verdient. Um Kosten zu senken sollen 3500 Stellen abgebaut werden.

Der durchschnittliche Verkaufspreis für Handys ist 2006 deutlich gefallen.
Der durchschnittliche Verkaufspreis für Handys ist 2006 deutlich gefallen.
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Der Stellenabbau ist für die erste Hälfte des laufenden Jahres geplant, wie das Unternehmen mit Sitz in Schaumburg (Bundesstaat Illinois) mitteilte.

Der Jahresgewinn des zweitgrössten Handyherstellers der Welt fiel auf 3,7 Mrd. Dollar, nach 4,6 Mrd. Dollar im Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich hingegen um 22 Prozent auf 42,9 Mrd. Dollar.

Motorola lieferte 217,4 Millionen Handys aus, 49 Prozent mehr als im Vorjahr. Der weltweite Marktanteil erhöhte sich auf 22,2 Prozent. Motorola liefert sich einen harten Preiskampf mit Branchenprimus Nokia um Marktanteile. Der durchschnittliche Verkaufspreis für Handys ist 2006 deutlich gefallen.

Im Schlussquartal halbierte sich bei Motorola der Gewinn auf 624 Mio. Dollar (Vorjahreszeit: 1,2 Mrd. Dollar). Der Quartalsumsatz legte um 17 Prozent auf ein Rekordniveau von 11,8 Mrd. Dollar zu.

Die Handyauslieferungen erhöhten sich um 47 Prozent auf 65,7 Millionen Stück, und der globale Marktanteil lag bei 23,3 Prozent. Für das erste Quartal 2007 erwartet Motorola einen Umsatz von 10,4 bis 10,6 Mrd. Dollar.

(smw/sda)

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