Mobilezone wegen Deutschland-Geschäft in roten Zahlen
publiziert: Dienstag, 29. Apr 2003 / 12:37 Uhr

Zürich - Der Handy-Verkäufer Mobilezone ist im letzten Jahr tief in die roten Zahlen gerutscht. Schuld ist das Geschäft in Deutschland, das ein Loch in die Kasse riss. Dagegen konnte das Geschäft in der Schweiz gesteigert werden.

Mobilezone.
Mobilezone.
Der Umsatz der Gruppe sei akquisitionsbedingt um 45,5 Prozent auf 348,7 Mio. Fr. in die Höhe geschossen, teilte Mobilezone mit. Ohne die auf Anfang 2002 übernommene deutsche Boenicke-Gruppe hätte die Zunahme lediglich 4,3 Prozent betragen.

Der Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) gab dagegen um 13,8 Prozent auf 11,6 Mio. Fr. nach. Während die Schweiz den EBITDA um 27,4 Prozent auf 17,2 Mio. Fr. steigern konnte, musste Boenicke einen EBITDA-Verlust von 4,3 Mio. Fr. hinnehmen.

Wegen der anhaltend schlechten Wirtschaftslage in Deutschland habe sich Mobilezone entschieden, den Goodwill aus dem Boenicke-Kauf in Höhe von 27,1 Mio. Fr. voll abzuschreiben. Daraus resultierte unter dem Strich ein Verlust von 24,4 Mio. Fr. nach einem Reingewinn von 5,9 Mio. Fr. im Vorjahr. Für 2003 erwartet die Firma wieder ein positives Resultat.

(bsk/sda)

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