Mobbing
«MobileForceField» schützt Kinder vor Pädophilien
publiziert: Mittwoch, 15. Okt 2014 / 08:16 Uhr
Die neue App soll vor Mobbing und Pädophilie schützen. (Symbolbild)
Die neue App soll vor Mobbing und Pädophilie schützen. (Symbolbild)

Poynton/Wien - Die App «MobileForceField» bietet Kindern Schutz vor Mobbing und Pädophilie im Web. Entwickelt von einem Vater, scannt die Anwendung den Inhalt von Nachrichten auf Mobilgeräten von Kindern und entscheidet über dessen Anzeige.

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Zusätzlich können Eltern fragwürdige Messages zunächst selbst überprüfen. Eine Community zur ständigen Verbesserung der Sicherheitsmassnahmen steht auch bereit.

Auch wenn Stimmen lautwerden, dass junge Kinder, die womöglich explizite Inhalte nicht richtig einordnen können, kein internetfähiges Handy oder entsprechenden Tablet-Computer besitzen sollten, gibt es durchaus Pro-Argumente für die frühe Konfrontation mit dem digitalen Medium. «Aus dem Computer-Konsum und der Bedienung wird eine Benutzung. Kinder können erfahren, dass sie stärker sind als die Maschinen und werden in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert», so Medienpädagoge Christian Swertz von der Universität Wien gegenüber pressetext.

Schutz vor dem Internet

Im digitalen Zeitalter kommen selbst Kinder nicht an der Nutzung vom mobilen Internet vorbei. Oft wird jedoch nicht beachtet, dass die Selektions- und Verarbeitungsfähigkeit junger User manchmal noch nicht ausreichend ist, um Inhalte richtig zuzuordnen. Weil Gespräche vielen Eltern nicht genügen, soll MobileForceField nun ein gutes Gewissen bereiten. Die App hat Potenzial, jegliche Konfrontation mit Mobbing oder expliziten Inhalten zu verhindern.

Alle eintreffenden Nachrichten werden von der App automatisch nach sogenannten Trigger-Wörtern abgesucht. Das sind entweder zweifelhafte Wörter, die mit einer Gesamtzahl von über 10.000 Tabus bereits vom Entwickler festgelegt wurden, oder aber von den Eltern nacheditiert sind. Darunter fallen hauptsächlich Schimpfwörter, Begriffe aus dem Drogenmilieu oder ganze einschlägige Sätze wie etwa «Let's keep it a secret». Ein «Parent Portal» ermöglicht den Austausch zwischen Eltern. Mit dieser Hilfe kann auch der Tabu-Wortschatz in der App erweitert werden.

Mehr Sicherheit für Eltern

Sogar Bilder können von MobileForceField zugeordnet werden. Körper und Gesichter werden dabei durch einen speziellen Algorithmus erkannt. Sobald eine Nachricht als zweifelhaft eingestuft wurde, wird sie in Quarantäne verschoben. Das Kind bekommt sie dann noch nicht in den Posteingang abgelegt. Der Absender wird zu diesem Zeitpunkt benachrichtigt, dass seine Nachricht vor der Zustellung zunächst überprüft wird, während die Eltern aufgefordert werden, die markierte Message zu kontrollieren.

Erst wenn der Inhalt der Nachricht begutachtet wurde und keine Bedenken einzuwenden sind, bekommt das Kind am Mobilgerät die Benachrichtigung für eine neue Message. Vom Quarantäne-Prozedere oder dem Blockiervorgang bekommen die jungen Smartphone-Nutzer nichts mit. Die App kostet für Tablets jährlich etwa 38 Euro (46 Franken), für Smartphones beträgt der Jahresbezug 64 Euro (77 Franken).

(flok/pte)

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