Mit zwei SIM-Karten gleichzeitig telefonieren
publiziert: Donnerstag, 7. Dez 2006 / 16:22 Uhr / aktualisiert: Freitag, 8. Dez 2006 / 07:07 Uhr

Der chinesische Hersteller Yulong Computer zeigt auf der ITU Telecom World das nach eigenen Angaben erste Handy, mit dem zwei SIM-Karten gleichzeitig genutzt werden können. Das Gerät mit dem Namen 728G2 ist als Smartphone mit dem Betriebssystem Windows Mobile 5.0 und einem Touchscreen ausgestattet.

Das Yulong 728G2.
Das Yulong 728G2.
Es verfügt nicht nur über zwei Steckplätze für GSM-SIM-Karten, sondern ermöglicht auch deren gleichzeitigen Betrieb. Beim Start eines Gespräches hat man die Wahl der SIM-Karte, in dem man einen der beiden grünen «Hörer-Tasten» GSM1 oder GSM2 drückt.

Ebenso hat man während eines Gespräches die Möglichkeit, ein zweites Gespräch zu empfangen und ähnlich im ISDN-Netz im Festnetz flexibel von einer «Leitung» zu anderen zu wechseln.

Zwei SIM-Karten-Slots gleichzeitig nutzen

Das Yulong 728G2 unterstüzt in beiden SIM-Kartenslots die Frequenzbänder rund um 900, 1 800 und 1 900 MHz und eignet sich somit auch für Reisen ausserhalb von Europa. Es verfügt über 64 MB frei verwendbaren Speicher und lässt sich mit Mini-SD-Karten mit bis zu 1 GB flexibel ergänzen. Aufgrund der im 728G2 enthaltenen doppelten Empfangs- und Sendetechnik zählt das Smartphone derzeit noch eher zu den grösseren und schwereren Geräten im Markt. Es verfügt über ein 2,8 Zoll-TFT-Display, das in einer Auflösung von 240 mal 320 Pixel bis zu 262 144 Farben darstellt. Standardmässig wird ein 1100 mAh starker Akku mitgeliefert, die gleichzeitig den hinteren Gehäusedeckel darstellt. Mit dem Standard-Akku ist das 728G2 116 mal 59 mal 21,5 Millimeter gross und wiegt 172 Gramm. Über die genaue Akkuleistung erhielten wir leider keine genauen Angaben von Yulong.

Geschäftliche und private Nutzung

Dank des Betriebssystems Windows Mobile 5.0 kann die vom Hersteller vorgegebene Ausstattung jederzeit durch den Benutzer verändert und eventuell benötigte Programme nachgeladen werden. Auf der anderen Seite ist die Ausstattung hier schon recht üppig: So ist ein komplettes Pocket-Office installiert, das die Darstellung von Word-, Excel- und Powerpoint-Dokumenten erlaubt. PDF-Dateien können ebenso dargestellt werden. Eine Verbindung mit dem Internet kann per GPRS hergestellt werden, der Beschleuniger EDGE wird nicht unterstützt. Browser und Mailprogamm aus dem Hause Microsoft sind bereits installiert. Es gibt aber keine Informationen dazu, ob das Gerät auch E-Mail-Pushdienste unterstützt.

Auch die Telefonfunktionen sind pfiffig ergänzt. Nummern können nicht nur über das Touchscreen-Display eingegeben oder aus dem Telefonbuch gewählt, sondern auch per Spracherkennung eingegeben werden. Das 728G2 verfügt über eine integrierte Freisprecheinrichtung, ebenso wie spezielle Filter zur Bevorzugung oder Blockierung bestimmter Anrufer.

Das Smartphone unterstützt aber nicht nur zahlreiche Businessanwendungen, sondern ist auch im Multimediabereich gut ausgestattet. Der Medienplayer kann auch zur mobilen Musik- oder Videowiedergabe genutzt werden. Hier werden verschiedene Multimedia-Standards unterstützt. Dazu zählen nach Hersteller-Angaben MP3 und Windows-Media-Dateien genauso wie die 3GP-Norm. Das Gerät verfügt ferner über Stereolautsprecher mit 3D-Effekt. Schnappschüsse können mit der integrierten 1,3-Megapixel-Kamera gemacht werden. Ebenso können mit dieser kurze Videoclips aufgenommen werden.

Weitere «dual-working»-Telefone in Sicht

Das 728G2 von Yulong ist seit einigen Monaten bereits im asiatisch-pazifischen Raum auf dem Markt, in Europa oder USA existieren nach Auskunft von Clay Zheng gegenüber teltarif.de noch keine Handels- oder Netzbetreiberkontakte. Der Endverkaufspreis des Telefons liegt dabei im Bereich von 800 bis 950 Franken.

Mit dem aktuellen Markterfolg zeigte sich der Manager zufrieden. Mit Blick in die Zukunft versprach er, kleinere und leichtere Geräte auf den Markt zu bringen. Ein weiteres «Dual-working-Phone» wird im Laufe des kommenden halben Jahres kommen, dann nicht als Smartphone, sondern in Form eines klassischen Mobiltelefons. Ob dies als Klapphandy oder im Candybar-Format erfolgen wird, liess er offen. Weitere Meldungen von der ITU Telecom World 2006

(Martin Müller/teltarif.ch)

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