Microsoft steckt hinter Anti-Google-Lobby
publiziert: Montag, 24. Sep 2007 / 08:44 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 26. Sep 2007 / 07:39 Uhr

London - Microsoft hat sich als Urheber einer Lobbykampagne gegen Google entpuppt, die Unterstützung gegen die Übernahme des Marketingunternehmens DoubleClick sucht.

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Laut der Zeitung The Observer hat das Public-Relations-Unternehmen Burson-Marsteller ein E-Mail an mehrere britische Unternehmen versendet, in dem es Vorstandsmitglieder dazu auffordert, Politiker, Behörden und Medien von der Übermacht Googles zu überzeugen.

Die Nachricht ruft ausserdem zum Beitritt in eine neue Organisation, der «Initiative for Competitive Online Marketplaces» auf, ohne aber darauf hinzuweisen, dass Microsoft der Initiator dieser Kampagne ist.

Die Initiative plant, in Kürze Aussendungen zu den Themen Google, Internet Privacy und Urheberrechten zu veröffentlichen.

Verstoss gegen Verhaltenskodex

Microsoft hat bestätigt, in Beziehung mit Burson-Marsteller zu stehen, bestreitet jedoch, dass das Unternehmen Lobbying in ihrem Auftrag betreibt.

Der zuständige Direktor bei Burson-Marsteller hat nach mehrmaligem Nachfragen des Observers zugegeben, mit Microsoft zusammen an der Initiative zu arbeiten und dass die Organisation von Microsoft gegründet worden sei.

Einige der angeschriebenen Unternehmensvorstände zeigten sich nicht erfreut über diesen Sachverhalt, der ihnen erst durch die Recherchen der Zeitung bekannt wurde.

Die Tatsache, dass Burson-Marsteller nicht offengelegt hat, wen sie repräsentieren, sei ein Verstoss gegen den ungeschriebenen Verhaltenskodex von Lobby-Unternehmen.

Übernahme wird geprüft

Der Versuch, Stimmung gegen Google zu machen, kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Übernahme des Onlinemarketingunternehmens DoubleClick sowohl von der Europäischen Kommission als auch von der US-amerikanischen Federal Trade Commission geprüft wird.

Die Akquisition würde die beiden grössten Werbeanbieter des Internets vereinen. Auch Microsoft hatte Interesse an dem Unternehmen gezeigt, war jedoch im Bieterwettstreit unterlegen.

Die von Burson-Marsteller gestartete Petition haben laut eigenen Angaben bereits 30 Organisationen aus zehn Ländern unterzeichnet.

(rr/pte)

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