Mängelrügen nach Elektrogeräte-Test
publiziert: Montag, 21. Apr 2008 / 11:09 Uhr

Bern - Das Eidgenössische Starkstrominspektorat (ESTI) hat 2007 bei rund 6 Prozent der kontrollierten Elektrogeräte Mängel festgestellt. Mit Stichproben wurden 1800 Niederspannungserzeugnisse überprüft.

Bei rund 6 Prozent der kontrollierten Elektrogeräte wurden Mängel festgestellt.
Bei rund 6 Prozent der kontrollierten Elektrogeräte wurden Mängel festgestellt.
Die Palette der kontrollierten Erzeugnisse erstreckte sich von Haushaltgeräten, Handwerkzeugen, Installationszubehör, elektrotechnischen Komponenten bis hin zu Geräten für Büro, Informatik, Beleuchtung sowie Apparate und Werkzeuge für Heimwerker und Hobbyanwender.

Etwa 6 Prozent (Vorjahr 9 Prozent) aller Geräte wiesen unvollständige sicherheitstechnische Nachweise, unzulängliche oder fehlende Nachweise für die elektromagnetische Verträglichkeit, Abweichungen zur Musterkonformität und sicherheitstechnische Fehler auf.

Deshalb mussten vier (Vorjahr 10) Verkaufsverbote ausgesprochen werden. Diese waren durch falsche und unzulässige Stecker- und Kabelverbindungen, mangelhafte Isolation sowie unzulässige Systemleistung begründet, wie das ESTI mitteilte. Rückrufe musste es keine einleiten.

Wie das ESTI in Erinnerung ruft, sollten Konsumentinnen und Konsumenten beim Kauf von elektrotechnischen Erzeugnissen auf klare Deklarationen, auf Typenschildern und auf Labels achten. Schweizer Labels sind das Sicherheitszeichen des ESTI und das SEV-Konformitätszeichen von Electrosuisse.

(smw/sda)

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