Legale Musikdownloads weiter auf Wachstumskurs
publiziert: Freitag, 12. Okt 2007 / 09:41 Uhr

Baden-Baden - Der Markt für legale Musikdownloads befindet sich in Deutschland weiterhin im Aufschwung. Im dritten Quartal dieses Jahres legten die Verkaufszahlen um fast 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu.

Experten rechnen mit einem weiteren starken Wachstum des digitalen Marktes.
Experten rechnen mit einem weiteren starken Wachstum des digitalen Marktes.
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Laut media control waren die vergangenen drei Monate das stärkste Einzelquartal in der Geschichte.

Insgesamt wurden im dritten Quartal 9,3 Millionen legale Downloads aus dem Internet bezogen. Das entspricht einem Plus von 37,1 Prozent (6,3 Millionen Stück).

Das Wachstum im Bereich legaler Downloads wird sich weiter fortsetzen. «Wir rechnen nicht mit einer Stagnation, weil einerseits der Markt der digitalen Alben erst im Kommen ist und derzeit am stärksten wächst. Andererseits ist das Potenzial im mobilen Musik-Download noch lange nicht ausgeschöpft. Auch der Einzeltrack-Download wird weiter Zuwächse verzeichnen», erklärt Sven Birgmeier, Pressesprecher media control.

Seit Jahresbeginn wurden in Deutschland insgesamt 26,4 Millionen Musikdownloads via Internetshops verkauft. Bis Jahresende könnte bei einer Fortsetzung der derzeitigen Entwicklung sogar die 35-Millionen-Marke überschritten werden.

Erfolgreiche Bundles

Im Bereich Einzeltracks wurden in den Monaten Juli, August und September 8,6 Millionen Songs herunter geladen - ein Zuwachs von 36,8 Prozent.

Noch etwas erfreulicher entwickelten sich die so genannten Bundles, Angebote die mehrere Tracks umfassen. Hier gab es ein Plus von 41,8 Prozent.

Dank attraktiver Preise sowie aufgrund der Verbreitung von Breitbandinternet sind immer mehr Konsumenten bereit, auch ein komplettes Album im Internet zu erwerben.

Auch mobile Downloads legen getrieben von den technischen Innovationen stetig zu. Derzeit gehen rund neun Prozent aller Musikdownloads direkt auf ein Handy oder ein anderes mobiles Gerät.

Abwärtstrend verlangsamt sich

Der physische Musikmarkt hingegen musste neuerlich Verluste hinnehmen, konnte diese jedoch in Grenzen halten.

Die Einbussen lagen bei 2,1 Prozent in Hinblick auf die verkauften Mengen, die Umsätze sanken um zwei Prozent.

«Im Vergleich zu den letzten Jahren verlangsamt sich der Abwärtstrend. Es bleibt zu hoffen, dass sich das Weihnachtsgeschäft positiv entwickelt. Dadurch könnte der physische Markt - auch dank der Alben-Formate - ein ausgeglichenes Jahresergebnis 2007 erreichen», meint Birgmeier.

(rr/pte)

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