Kuba erlaubt Verkauf von Handys
publiziert: Dienstag, 15. Apr 2008 / 07:12 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 15. Apr 2008 / 18:10 Uhr

Havanna - Mit einem Ansturm auf die Geschäfte haben die Kubaner auf die Freigabe des Handyverkaufs in ihrem Land reagiert. Der seit Montag erlaubte freie Verkauf von Mobiltelefonen führte zu langen Warteschlangen vor den Geschäften in der Haupstadt Havanna geführt.

Die Kosten für die Mobiltelefone und die Gespräche sind für die Kubaner hoch. (Archivbild)
Die Kosten für die Mobiltelefone und die Gespräche sind für die Kubaner hoch. (Archivbild)
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Bislang waren Mobiltelefone das Privileg von Funktionären und Ausländern gewesen. Der Verkauf war knapp zwei Monate nach dem Amtsantritt der ersten Regierung ohne Revolutionsführer Fidel Castro erlaubt worden.

Ihre Familie habe ihr das nötige Geld für ein Handy gegeben, damit sie zum Telefonieren nicht immer zu den Nachbarn gehen müsse, sagte die vor einem Geschäft der staatlichen Monopolgesellschaft ETESCA wartende Rentnerin Iluminada Rodriguez. Die Erlaubnis sei eine «sehr gute Sache», sagte die 58-Jährige.

Die Kosten für die Mobiltelefone und die Gespräche sind für die Kubaner hoch. Die erhältlichen sechs Modelle kosten zwischen 65 und 290 Dollar. Für den Vertrag müssen die Kubaner noch einmal 120 Dollar aufbringen. Und eine Minute eines Telefonats, beispielsweise mit einem Verwandten in Miami, kostet fast drei Dollar.

Der monatliche Durchschnittsverdienst auf der kommunistischen Insel, die sich auch wegen eines US-Embargos seit fast einem halben Jahrhundert weitgehend abgeschottet hat, liegt bei 18 Dollar.

(smw/sda)

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