Klimaanlage aus dem Erdboden
publiziert: Freitag, 17. Okt 2008 / 09:03 Uhr

Köthen - Wärme und Kälte zugleich aus dem Boden zu fördern - das verspricht eine neue Entwicklung auf dem Gebiet der Geothermik.

Es ist eine Energieanlage, die sowohl Wärme als auch Kälte produziert.
Es ist eine Energieanlage, die sowohl Wärme als auch Kälte produziert.
Es handelt sich dabei um «keine Wärmepumpe, sondern um eine Energieanlage, die sowohl Wärme als auch Kälte produziert» sagt Uwe Mehner, Geschäftsführer der Thermion Technology GmbH. Kälte entsteht bei Direktverdampfer-Erdwärmeanlagen als Abfallprodukt der Wärmegewinnung. Mit Hilfe einer neuen Sonde soll diese ebenfalls nutzbar gemacht werden, was den Wirkungsgrad der Anlage laut Hersteller erheblich steigert.

Für die Installation der Anlage müssen zwei Tiefenbohrungen vorgenommen werden, in denen jeweils eine Sonde zirkuliert. Darin verdampft aufgrund geothermischer Wärme flüssiges Kältemittel, nimmt Energie auf und gelangt durch Eigendruck zu einem Verdichter. Bei Wärmeentnahme kühlt die Sonde ab.

Über einen zweiten Kreislauf innerhalb der Sonde kann die so gewonnene Kälte genutzt werden. Als Kältemittel wird ein Ammoniakgemisch verwendet, das aufgrund geschlossener Bauweise sicherheitstechnisch unbedenklich sei, betont Mehner: «Die Erfindung hat das TÜV-Zertifikat erhalten und darf auch in Wasserschutzgebieten eingesetzt werden.»

Für grössere Bauten

Der Kostenaufwand für die Errichtung hätte sich laut Mehner in spätestens sieben Jahren amortisiert. Da die Vorlaufstemperatur über 60 Grad beträgt, könne das System auch bei bestehenden Anlagen mit Plattenheizkörpern angewendet werden.

Für private Wohnhäuser sei die Anlage in derzeitiger Form aber ungeeignet, so der Geothermik-Spezialist. Die erzeugte Wärme entspricht einer thermischen Leistung von mindestens 75 Kilowattstunden, was dem Aufwand für zehn Familienhäuser gleichkommt, der erzielbare Leistungsgrad sei je nach Bauart oben offen. Dementsprechend waren ein Hotel, ein Autohaus und eine Produktionsanlage die ersten Auftraggeber für die Wärme- und Kälteanlage.

(smw/pte)

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