1,5 Mio. Geräte verteilt
Kein Update für WP7 in Sicht
publiziert: Samstag, 22. Jan 2011 / 21:43 Uhr
CES 2011 - Microsoft.
CES 2011 - Microsoft.

Nicht nur Steve Ballmer nutzte seinen Eröffnungsvortrag zur Consumer Electronics Show in Las Vegas dazu, das bereits im letzten Herbst gestartete Windows Phone 7 nochmals in allen Details vorzustellen, vielmehr wurden auch erste Geschäftszahlen zum neuen Handy-Betriebssystem veröffentlicht.

5 Meldungen im Zusammenhang
Demnach hat Microsoft von Oktober bis Dezember 2010 etwa 1,5 Millionen Windows Phones an die Netzbetreiber weltweit ausgeliefert, im Windows-Phone-Marketplace, dem AppStore für Windows Phone, waren zu Jahresbeginn etwa 5'500 Programme verfügbar. Pro Tag kommen seither etwa 100 Programme hinzu. Aus USA liegt eine weitere erfolgsversprechende Zahl vor: Der dortige Netzbetreiber AT&T berichtet, dass 90 Prozent aller Smartphone-Kunden, die sich zum Kauf eines Windows Phones entscheiden, mit dem Kauf (sehr) zufrieden sind und das Windows Phone Freunden und Familie empfehlen wollen.

Microsoft wird immer «Herr der Updates» sein

Angesprochen auf das bereits lange erwartete und angekündigte erste Software-Update für Windows Phone 7 berichtete Aaron Woodman, Direktor der Mobilfunk-Sparte bei Microsoft, Neues und Bekanntes gleichermassen. Neu war, dass er kein Erscheinungsdatum für das Update nennen wollte und vor allem konnte, weil dies selbst intern bei Microsoft noch nicht festgelegt sei. Vielmehr geht es Woodman zufolge um die Bereitstellung eines perfekten Updates mit bestmöglicher Qualität für alle Kunden mit einem Windows Phone. Microsoft habe hier erstmals alle Fäden für das Update selbst in der Hand, man sei deutlich «quality-driven, not time-driven». Im Zweifel werde man also ein Update verschieben, um die Qualität und Kundenzufriedenheit sicherzustellen. Im Umfeld der CES hatten wir das Gefühl, dass eine Veröffentlichung in den nächsten ein bis drei Monaten realistisch ist.

Bekannt waren vielmehr die Neuerungen im Update: So soll endlich Copy-and-Paste auf das Windows Phone kommen, ebenso soll der Wechsel von einem Programm zu einem anderen ohne Zutun der App-Entwickler deutlich beschleunigt werden. Vor allem bei rechenintensiven Anwendungen und graphisch aufwendigen Spielen soll sich die Startzeit deutlich reduzieren, zum Teil halbieren. Ebenso soll die Suche im AppStore Windows Phone Marketplace deutlich verbessert werden.

Letztes Detail betrifft die Verfügbarkeit von künftigen Updates für Windows Phones. Hier machte Woodman deutlich, dass Microsoft Herr der Updates ist. In allen Verträgen mit Netzbetreibern und Handy-Herstellern zur Lizenzierung von Windows Phone 7 stehe demnach, dass neue Versionen von Windows Phone 7 an alle Bestandskunden kostenfrei verteilt werden müssen, vorausgesetzt das betreffende Endgerät entspricht den Hardware-Anforderungen der auszulieferenden Version von Windows Phone 7.

Blick in die Zukunft: Multi-Tasking? «Nie, aber trotzdem bald.»

Blicken wir noch kurz in die Zukunft: Viele Nutzer und Interessenten von Windows Phone 7 bemängeln die fehlende Unterstützung von Multi-Tasking, also den Betrieb bestimmter oder mehrerer Programme im Hintergrund. Woodman machte hier zum einen Hoffnungen, zum anderen aber auch nicht. Multi-Tasking im Sinne wirklich offener Systeme und einem unkontrollierten Parallelbetrieb mehrerer Anwendungen erteilte er eine deutliche Absage - es wurde deutlich, dass Microsoft hier seit längerem den erfolgreichen Weg von Apple, dem iPhone und dem Betriebssystem Apple iOS verfolgt. In begrenztem Umfang sei der Punkt aber sehr weit oben auf der Liste der Programmierer und soll wohl im zweiten, grösseren Software-Update von Windows Phone 7 Eingang finden.

(Martin Müller/teltarif.ch)

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