Mediennutzung
Jugendliche nutzen Smartphone als Musik- und Surfgerät
publiziert: Donnerstag, 30. Okt 2014 / 12:00 Uhr
Das Telefonieren steht erst an dritter Stelle - Surfen und Musik hören sind die Möglichkeiten, welche am meisten genutzt werden.
Das Telefonieren steht erst an dritter Stelle - Surfen und Musik hören sind die Möglichkeiten, welche am meisten genutzt werden.

Basel - Die grosse Mehrheit der Schweizer Jugendlichen besitzt ein Smartphone. Sie nutzt das Gerät vor allem um Musik zu hören oder im Internet zu surfen. Telefonieren mit dem Handy steht erst an dritter Stelle.

9 Meldungen im Zusammenhang
Der Anteil an Smartphones bei 12- bis 19-Jährigen erhöhte sich in den letzten beiden Jahren von 79 auf 97 Prozent; nur ein Prozent besitzt ein normales Mobiltelefon. Die Jugendlichen nutzen die Möglichkeiten des Smartphones vollumfänglich aus, heisst es in einer am Donnerstag in Basel vorgestellten Studie.

Seit 2010 befragt die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) im Auftrag der Swisscom über 1000 Jugendliche in den drei Sprachregionen der Schweiz. 2010 wurde die erste James-Studie veröffentlicht, 2012 die nächste.

Die neuste Untersuchung zeigt, dass sich seit 2010 die Nutzung des Internets am stärksten verändert hat: Surften vor vier Jahren erst 16 Prozent der befragten Jugendlichen täglich oder mehrmals wöchentlich mit dem Handy im Netz, so sind es derzeit 87 Prozent. Das Telefonieren ging in der gleichen Zeitspanne von 80 auf 71 Prozent zurück.

Facebook bleibt beliebt

Die Befragung zeigte zudem, dass in 99 Prozent der Haushalte, in denen die Jugendlichen wohnen, Computer oder Laptop mit Internetzugang stehen. Die tägliche Surfdauer unter der Woche lag bei zwei Stunden und habe sich über die letzten Jahre hinweg nicht verändert, heisst es in der Studie. Auch am Wochenende sei das Verhalten (drei Stunden täglich) gleich geblieben.

Drei von vier Schweizer Jugendlichen tauschen sich laut Befragung im Internet regelmässig über soziale Netzwerke aus. 89 Prozent sind bei mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet. Immer noch ist Facebook am beliebtesten, dicht gefolgt von Instagram. Twitter folgt an vierter Stelle nach Google+.

81 Prozent der Befragten gaben an, die Einstellung für Privatsphäre aktiviert zu haben, 56 Prozent aktualisieren diese Einstellungen regelmässig. Über negative Erfahrungen im Netz berichteten 22 Prozent (2012: 17 Prozent; 2010: 20 Prozent). Einer von fünf Jugendlichen wurde im Internet mit unerwünschten sexuellen Absichten angesprochen.

Von Print- zu Onlinemedien

Wenig verändert haben sich in den letzten vier Jahren die häufigsten Freizeitbeschäftigungen. «Freunde treffen» steht seit eh und je an der Spitze. 60 Prozent gaben an, sie würden «Ausruhen und nichts tun». Täglich oder mehrmals in der Woche machen 29 Prozent Musik (2010: 32 Prozent).

Der tägliche oder mehrmals wöchentliche Konsum von Gratiszeitungen sank bei den Befragten seit 2012 von 49 auf 35 Prozent. Dafür konsumiert fast jeder dritte Jugendliche Tageszeitungen online - Tendenz steigend, wie es heisst.

(jbo/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese egadgets.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Die professionelle SMS-Businesslösung
aspsms.com
Katharinengasse 10
9000 St. Gallen
Verkaufen Sie uns Ihr Handy, Tablet oder iPod
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Best of Swiss Apps 2018
Best of Swiss Apps 2018
Bestenliste 2018  Analog zur Bestenliste im Rahmen der «Best of Swiss Web Awards» gibt es auch für «Best of Swiss Apps» eine Rangliste der Anbieter mit den meisten Punkten. Diese jährlich veröffentlichte ausführliche Darstellung der Schweizer Apps-Branche basiert auf dem Medaillenspiegel aller «Best of Swiss Apps»-Editionen. Die Bestenlisten von 'Best of Swiss Apps' und 'Best of Swiss Web' stehen jeweils für sich. mehr lesen 
Neue Domainendung am Start  Wir bieten wunderbare neue Möglichkeiten für innovative Startups und etablierte Applikationsanbieter im In- und Ausland. Attraktive deinname.app Domains können nun ab sofort für nur 29.- CHF pro Jahr bei uns registriert werden. mehr lesen  
Die SMS ist tot. Lang lebe die SMS  Vielleicht denken Sie, dass SMS bereits verschwunden sei, da die ... mehr lesen  
Wenn Sie noch nicht damit begonnen haben, die Handy-Nummern Ihrer Kunden zu sammeln, sollten jetzt damit anfangen.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
Rund 50 Prozent der beleidigenden Tweets werden von Frauen gesendet. (Symbolbild)
DOSSIER Social Media Frauenfeindlichkeit auf Twitter bleibt ein Problem Auch wenn der Twitter-CEO Dick Costello ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 6°C 8°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Basel 7°C 9°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 5°C 6°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
Bern 5°C 7°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Luzern 6°C 8°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Genf 6°C 7°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt, Regen
Lugano 5°C 11°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten