Gesichts- und Spracherkennung
Intel will Computer menschenähnlicher machen
publiziert: Dienstag, 3. Dez 2013 / 10:43 Uhr
«Perceptual Computing» macht PCs mit Augen und Gesten steuerbar.
«Perceptual Computing» macht PCs mit Augen und Gesten steuerbar.

Santa Clara - Chip-Gigant Intel arbeitet an Software und Hardware für «Perceptual Computing», einer Technologie mit deren Hilfe Benutzer den Computer mit Gesten und sogar Augenbewegungen steuern können.

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Mithilfe von Gesichtserkennung und Spracherkennung werden auch Emotionen und Körpersprache erkennbar. Bereits nächstes Jahr sollen Geräte verfügbar sein, die Perceptual Computing nutzen.

Neue Apps in Entwicklung

Bisher konzentriert sich Intel noch auf Software zur Umsetzung der neuen Technologie. Ein Software Developer Kit ermöglicht Programmierern die Entwicklung von Apps, was auf breite Resonanz gestossen ist. 26'000 Mal ist das Kit heruntergeladen worden. Zudem veranstaltete der Chip-Riese Wettbewerbe mit 100 Mio. Dollar (ca. 90,6 Mio. Schweizer Franken) an Preisgeldern, um Entwickler für die Technik zu interessieren.

Bei den neuen Geräten, die nächstes Jahr die Technologie nutzen sollen, hofft Intel, dass in allen seine Chips zu finden sind. Zwar könnten Hersteller auch Chips der Konkurrenz benutzen. Intel ist aber der Ansicht, dass nur seine Hardware die nötige Rechenpower hat, um die neuen Funktionen flüssig laufen zu lassen. Auch die energiesparenden Intel-Atom-Hauptprozessoren sollen nicht ausreichend sein, sondern nur die Core-Prozessoren, die in PCs und einigen Tablets zum Einsatz kommen.

Neue Hardware mit 3D-Kameras

Allerdings arbeitet das Unternehmen daran, Perceptual Computing auch für seine energieeffizienten Prozessoren möglich zu machen. Zudem plant es seine Chips mit Grafikbeschleunigern und Tools auszustatten, um die Möglichkeiten der neuen Technologie besser auszunutzen. Zwar besitzt zum Beispiel Kinect für Microsofts Xbox schon einige Merkmale von Perceptual Computing, Intel will aber vor allem Fortschritte erzielen bei der Interaktion in der Nahdistanz bis zu einem Meter vom Gerät.

Das Ziel sind laut Intel «sensorische Eingaben, die Computer menschenähnlicher werden lassen», sagt Intel-Manager Anil Nanduri. PCs sollen Konversationen führen können und Kontext verstehen, etwa wenn man zu ihnen sagt: «Spiel mal etwas Musik», anstatt nur Kommandos auszuführen. Bewegungen einzelner Finger sollen erkannt werden. Besonderes Augenmerk richtet man auf die Erkennung von Raumtiefe. Deswegen gibt es eine Kooperation mit Creative für 3D-Kameras. Diese sollen im zweiten Halbjahr 2014 in PCs und Tablets integriert werden.

(ig/pte)

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