Weniger Panels und sinkende Verkaufspreise
Innolux rechnet mit schwächerem TV-Geschäft
publiziert: Donnerstag, 4. Feb 2016 / 11:35 Uhr
Das Angebot an Panels wird 2016 die Nachfrage leicht übersteigen.
Das Angebot an Panels wird 2016 die Nachfrage leicht übersteigen.

Miaoli - Der taiwanesische Panel-Hersteller Innolux rechnet im ersten Quartal 2016 mit einem schwächer werdenden Geschäft im Bereich der Bildschirmproduktion.

Wie der Präsident des Unternehmens, Wang Jyh-chau, auf einer Investorenkonferenz wissen lässt, sollen in diesem Zeitraum rund zehn Prozent weniger TFT-LCD-Panels ausgeliefert werden als im Quartal zuvor. Auch die durchschnittlichen Verkaufspreise sollen demnach in einigen Monaten um fünf bis acht Prozent einbrechen.

Mehr Angebot als Nachfrage

"Weil chinesische Hersteller ihre Produktionskapazitäten im vergangenen Jahr immer weiter ausgebaut haben, wird das weltweite Angebot an Panels 2016 die globale Nachfrage leicht übersteigen", lässt sich Wang Jyh-chau von "DigiTimes" zitieren. Der Innolux-Boss geht deshalb vor allem im ersten Quartal dieses Jahres von "kontinuierlichen Verlusten für die betreffenden Geschäftsbereiche" aus.

Trotz des generellen Negativtrends im TV-Bereich soll dieser Sektor insgesamt gesehen aber im Laufe des Jahres um sieben bis neun Prozent zulegen, rechnet Wang vor. Ausschlaggebend hierfür soll der zunehmende Wunsch der Konsumenten nach grösseren Bildschirmen sein. "Das Wachstum des Marktes hängt 2016 vor allem vom Wachstum der durchschnittlichen TV-Geräte ab", ist Wang überzeugt.

Ultra-HD als Hoffnungsträger

Als Hoffnungsträger könnte sich allerdings auch die steigende Nachfrage nach ultra-hochaufgelösten Inhalten und entsprechenden, eher grösser dimensionierten Wiedergabegeräten entpuppen. Laut den Experten von Innolux soll die Liefermenge bei Ultra-HD-TVs im Laufe dieses Jahres auf rund 50 Mio. produzierte Einheiten anwachsen. 2015 belief sich dieser Wert lediglich auf 30 Mio. Geräte. "Wir erwarten, dass wir in diesem Bereich im ersten Quartal 2016 knapp 50 Prozent unserer Produktion ausliefern werden", so Wang.

(arc/pte)

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