Indien mutiert zum Handy-Massenmarkt
publiziert: Dienstag, 8. Mai 2007 / 20:59 Uhr

Neu Delhi/Indien - Sinkende Tarife und Handypreise verleihen dem indischen Mobilfunkmarkt in den nächsten fünf Jahren einen kräftigen Aufschwung. Geht es nach den Prognosen der Marktforscher vom britischen Centre for Telecoms Research (CTR) schwillt die Zahl der Handynutzer auf dem Subkontinent bis 2011 auf 600 Millionen an.

Die Vorteile des Mobilfunks sollen einer neuen Bevölkerungsschicht auf dem Land näher gebracht werden.
Die Vorteile des Mobilfunks sollen einer neuen Bevölkerungsschicht auf dem Land näher gebracht werden.
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Derzeit gibt es in Indien etwa 135 Mio. Handynutzer. Monatlich kommen rund sechs Millionen hinzu. Getragen wird das Wachstum den Experten zufolge vor allem von der Stadtbevölkerung. «In den kommenden fünf Jahren werden die urbanen Gebiete Penetrationsraten erreichen, die mit denen von westeuropäischen Märkten vergleichbar sind», meint CTR-Chefanalyst Raj Modi.

Einen grossen Teil des Wachstums führen die britischen Marktbeobachter auf den Boom im Prepaid-Bereich zurück. Zunehmend würden Handys und Tarife somit auch für die untere Mittelschicht der indischen Gesellschaft erschwinglich.

Erst in der vergangenen Woche hatten der indische Mobilfunkbetreiber Reliance Communications und der finnische Mobilfunkriese Nokia eine Reihe von günstigen Geräten für den indischen Markt vorgestellt. Nokia setzt auf insgesamt sieben Handymodelle, die speziell auf Einstiegskunden ausgerichtet sind und zwischen 35 und 90 Dollar kosten sollen.

Verkauf von Billiggeräten

Reliance will Handys mit Farbbildschirm zu Preisen zwischen 19 und 22 Dollar (14 bis 16,2 Euro) auf den Markt bringen. «Wir sind überzeugt davon, dass wir die Vorteile des Mobilfunks so einer ganz neuen Bevölkerungsschicht in den Metropolen, in kleinen Städten und auf dem Land näher bringen können», zitiert die BusinessWeek den Reliance-Manager S.P. Shukla.

Allerdings seien die Margen im Einstiegssegment deutlich niedriger als bei den Highend-Handys. Der Verkauf von Billiggeräten lohne sich daher nur im hohen Volumenbereich, schreibt das Blatt.

Während der Handymarkt in den Städten kräftig boomt, wird die Handyverbreitung auf dem Land derzeit noch durch den mangelnden Infrastrukturausbau sowie fehlende finanzielle Mittel der Landbevölkerung behindert.

In ländlichen Gebieten werde die Zahl der Handynutzer bis 2011 auf maximal 150 Millionen steigen, prognostiziert Modi. Der Studie zufolge sollen aber insgesamt die Ausgaben für mobile Datenservices steigen, was vor allem auf die Popularität von Bollywood-Inhalten wie Klingeltöne oder Bilder zurückzuführen sei.

(smw/pte)

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