INQ Mobile bringt Facebook-Handy
publiziert: Freitag, 14. Nov 2008 / 07:12 Uhr / aktualisiert: Freitag, 14. Nov 2008 / 08:01 Uhr

London - Der vom Mischkonzern Hutchinson Whampoa gegründete Hersteller INQ Mobile hat gestern, Donnerstag, sein erstes Mobiltelefon vorgestellt.

Die Hutchinson-Tochter Whampoa startet mit ihrem erstem Produkt bei 3 UK: dem Facebook-Handy.
Die Hutchinson-Tochter Whampoa startet mit ihrem erstem Produkt bei 3 UK: dem Facebook-Handy.
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Das «INQ1» lockt Kunden mit einer starken Integration von Facebook und anderen Angeboten des modernen Webs und verspricht eine neue Form des Nutzererlebnisses.

«Es geht darum, jene Dinge, die die Menschen am Internet am meisten lieben, zu nehmen und direkt in das Herz des Telefons einzubauen», meint INQ-CEO Frank Meehan. Der Start des Facebook-Handys erfolgt in Kooperation mit dem britischen Netzbetreiber 3 UK.

INQs Debüt-Handy verspricht eine Facebook-Nutzererfahrung mit One-Click-Zugriff und Live-Updates direkt auf dem Hauptbildschirm des Geräts. Es handle sich somit um das erste interaktive Echtzeit-Adressbuch, bei dem der Online-Status und Bilder aus dem Facebook-Profil von Freunden in Verbindung mit den Kontaktdetails angezeigt werden, so INQ und 3 UK.

Erfahrungen aus der Skype-Beteiligung

Ausserdem können Fotos von der 3,2-Megapixel-Kamera direkt auf Facebook hochgeladen werden. «Mehr als 15 Mio. Facebook-User greifen schon jetzt via Mobilgerät auf die Webseite zu», sagt Facebook-CEO Mark Zuckerberg. Die Zahl habe sich allein in den letzten sechs Monaten verdoppelt und soll auch dank INQs Facebook-Handy weiter wachsen.

Doch nicht nur Facebook ist direkt ins INQ1 integriert. Nachdem Hutchinson vor rund einem Jahr am ersten Skype-Handy mitgebastelt hat, ist der VoIP-Dienst auch Teil des ersten Modells der Hutchinson-Tochter. «Die Erfahrung mit dem Skypephone war ein wichtiger Einfluss auf das INQ1», heisst es seitens INQs.

Die erste Version habe Skype als eigene Anwendung angeboten und nur mässigen Erfolg gehabt. Nach einer tieferen Integration mit One-Touch-VoIP-Funktionalität seien Annahme und Nutzung aber dramatisch in die Höhe geschnellt. «Das hat bewiesen, dass das Nutzererlebnis radikal verändert werden kann, indem Anwendungen dort integriert werden, wo Handy-Nutzer die meiste Zeit verbringen - auf dem Startbildschirm und im Adressbuch».

Vorerst keine Facebook-Handys

Ebenfalls tief ins INQ-Gerät integriert sind der Windows Live Messenger sowie das Internet-Radio Last.fm. Weitere Angebote des sozialen Webs können vom User selbst konfiguriert werden.

Bei 3 UK wird das INQ-Handy mit fixen Verträgen ab 15 Pfund (rund 18 Euro) gratis angeboten, während es ohne Vertragsbindung auf 80 Pfund (95 Euro) bei einem monatlichen Mindestumsatz von fünf Pfund kommt. Ebenfalls noch vor Weihnachten wird das INQ1 laut Sydney Morning Herald in Australien erhältlich sein, während das Gerät Hutchinson 3G Austria in Österreich zumindest in diesem Jahr nicht mehr starten wird.

In Deutschland und der Schweiz gibt es keine Netzbetreiber aus der Hutchinson-3G-Gruppe, dementsprechend dürften User dort wohl vorerst keine Facebook-Handys bekommen.

(tri/pte)

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