IBM-Software erleichtert Browsen am Handy
publiziert: Mittwoch, 28. Okt 2009 / 18:46 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 28. Okt 2009 / 19:23 Uhr

Tokio - Japanische IBM-Entwickler haben eine neuartige Software zur Bearbeitung von Webseiten vorgestellt. Mit dem Tool sollen Webmaster Internetauftritte einfach per Drag & Drop für die Anzeige auf kleinen Schirmen anpassen können.

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Gleichermassen vereinfache die Software die Aufbereitung von Webseiten für Voice-Browser, heisst es bei IBM.

Webprogrammierer können fortan mithilfe eines parallel zum Browserfenster angezeigten Editierungsfelds Überschriften, Kolumnen und Abschnitte so anordnen, dass komfortables Surfen auch auf mobilen Endgeräten ohne ewiges Scrollen und Tippen möglich wird.

Der jeweilige Benutzer legt mit Pfeilpfaden graphisch fest, in welcher Form und Reihenfolge der eingebettete Content im Mobile- oder Voice-Browser angezeigt werden soll.

Auch liessen sich weitere Einstellungen hinsichtlich der Detailgenauigkeit von Anzeigen vornehmen, informiert das IBM-Demonstrationsvideo auf YouTube. So wird eine Anpassung möglich, ohne dass User den Content aufwendig in eigene Formatierungen für kleine Displays pressen müssen.

Alle gängigen Webtechnologien umfasst

Herstellerangaben zufolge beruht das Programm auf einer Technik, die ursprünglich entwickelt wurde, um es auch sehbehinderten Menschen zu ermöglichen, Web-Content vollständig und ohne Barrieren abzurufen.

Dabei erlaubt auch die Neuausrichtung von Content, der mit aktuellen Webtechnologien wie JavaScript, AJAX oder XML kreiert wurde. Die Software bietet sich dadurch für professionelle wie private Webentwickler als nützliche Hilfe an. Zudem soll das Tool auch bei der Gestaltung von elektronischen Präsentationen, PDF-Dokumenten und Flash-Inhalten Anwendung finden.

Mobile Browser werden leistungsfähiger

In jüngster Zeit lässt sich auch im Mobilbereich ein Trend hin zu Browsern mit voller Unterstützung von HTML, CSS oder ECMAScript-Dialekten wie JavaScript oder ActionScript feststellen.

Dennoch sind noch zahlreiche Mobiltelefone mit weniger leistungsfähigen Varianten ausgestattet. Geringer Arbeitsspeicher und fehlende Bandbreite hatten bislang abgespeckte Browserversionen sowie eigene Standards wie etwa WML, HDML oder WAP für das mobile Surfen nach sich gezogen.

IBM reagiert mit seiner Entwicklung auch auf ein 191-prozentiges Wachstum des mobilen Internets zwischen 2006 und 2011. Den Angaben des Konzerns zufolge werden von 2011 an auch mehr als eine Mrd. Menschen über ihr Mobiltelefon Zugang zum Internet erlangen.

(bert/pte)

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