Glasfaser- und Handynetzen
Huawei wird neuer Sunrise-Partner
publiziert: Freitag, 27. Apr 2012 / 18:50 Uhr / aktualisiert: Freitag, 27. Apr 2012 / 23:59 Uhr
Sunrise setzt bei Glasfaser- und Handynetzen auf Huawei.
Sunrise setzt bei Glasfaser- und Handynetzen auf Huawei.

Zürich - Sunrise setzt für den weiteren Ausbau, Betrieb und Unterhalt des Mobilfunk- und Glasfasernetzes auf den chinesischen Telekomausrüster Huawei. Dieser wird damit zum Nachfolger von Alcatel-Lucent, dessen Vertrag Sunrise im vergangenen Jahr vorzeitig aufgelöst hatte.

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Ursprünglich hatte Sunrise 2008 mit dem französisch-amerikanischen Konzern Alcatel-Lucent für sieben Jahre den Bau, Betrieb und Unterhalt des Mobilfunk- und Festnetzes vereinbart. Ende August 2011 kündigte der zweitgrösste Schweizer Telekomkonzern dann überraschend den bis 2015 laufenden Vertrag.

Im Hinblick auf die Modernisierung des Handynetzes und die Einführung der neuen vierten Mobilfunkgeneration LTE sei man auf grösstmögliche Flexibilität angewiesen, schrieb Sunrise damals kryptisch. Das gleiche gelte auch für den Ausbau des Glasfasernetzes.

Nach monatelangem Auswahlverfahren kommt nun der chinesische Technologiegigant Huawei zum Handkuss. Ab dem 1. September werde Huawei die gesamte Verantwortung für Ausbau, Betrieb und Wartung des Handy- und Glasfasernetzes übernehmen, teilten beide Konzerne am Freitag in einem Communiqué mit.

Transfer von Mitarbeitern

Dies führt zu einem Austausch von Mitarbeitern. So wechseln 50 Personen von Alcatel-Lucent zu Sunrise für die Betreuung der Geschäftskunden, wie Sunrise-Sprecher Michael Burkhardt auf Anfrage sagte. Im Gegenzug übernimmt Huawei 35 Mitarbeiter von Sunrise und 200 Mitarbeiter von Alcatel-Lucent.

Huawei werde eine Niederlassung in Zürich aufbauen, wo bis Ende Jahr mehrere hundert lokale Fachkräfte beschäftigt sein würden, hiess es weiter. Sunrise und Huawei hätten eine Reihe von Garantien vereinbart wie gleichwertige Lohn- und Anstellungsbedingungen sowie eine Jobgarantie während einem Jahr.

Ab sofort soll der Ausbau des Handynetzes auf den Standard UMTS 900 beginnen. Damit sei eine Surfgeschwindigkeit von bis zu 42 Megabit pro Sekunde (MBit/s) möglich. Zum Vergleich: Die meistverbreitetste Internetgeschwindigkeit auf dem Festnetz in Privathaushalten beträgt 5 MBit/s.

Mit einem Pilotprojekt soll der Bau der neuen Mobilfunkgeneration LTE ab Herbst beginnen. Im nächsten Jahr werde LTE flächendeckend ausgebaut, hiess es weiter.

(alb/sda)

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