Hochsensible Kameras im Einsatz
Hologramme für Soldaten zeigen verdeckte Gefahren
publiziert: Donnerstag, 5. Mai 2016 / 23:50 Uhr
Soldaten sollen künftig sehen, was sich hinter Wänden oder einer Ecke verbirgt.
Soldaten sollen künftig sehen, was sich hinter Wänden oder einer Ecke verbirgt.

Dank eines neuen Computerprogramms können Soldaten künftig sehen, was sich hinter einer Wand oder Ecke verbirgt.

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Mithilfe von holografischen 3D-Bildern werden versteckte Objekte sichtbar gemacht. Die Technologie ist vom Pentagon-Forschungsarm DARPA finanziert und von Experten der Southern Methodist University entwickelt worden. Das diffuse Licht, das von den Oberflächen verdeckter Gegenstände reflektiert wird, dient zur Erstellung der 3D-Hologramme.

Miniaturisierung treibt an

«Sämtliche synthetische Simulationssysteme samt Hologrammen fliessen inzwischen von Grosssystemen wie Flugzeugen und Panzern kommend in ein gutes Dutzend 'Future Soldier Systems' ein», erklärt Militärexperte Georg Mader. Dies sei bedingt durch die zunehmende Miniaturisierung beziehungsweise immer mobilere Energieversorgung. «Diese wird zum Beispiel durch Brennstoffzellen am Mann - wie das System JENNY von SFC aus Bayern - erreicht», so der Spezialist. Andernfalls wären derartige Simulationssysteme für den Einzelnen nicht möglich.

Bei dieser Technologie kommen hochsensible Kameras zum Einsatz, wodurch extrem schwach reflektiertes Licht rekonstruiert wird. Dieses wäre für das menschliche Auge unter normalen Umständen zu diffus, um es wahrzunehmen. Das Besondere an dem Projekt, in das bereits 4,87 Mio. Dollar investiert wurden: Statt zweidimensionalen Bildern werden 3D-Hologramme abgebildet. Dadurch lassen sich wesentlich mehr Bildinformationen übermitteln.

Auge nimmt Licht nicht wahr

«Dieser Ansatz hilft uns dabei, 3D-Hologramme von etwas abzubilden, das sich ausserhalb des Sichtfelds befindet. Nur, weil etwas durch das blosse Auge nicht wahrgenommen wird, heisst es nicht, dass es nicht abgebildet werden kann», schildert Projektleiter Marc Christensen von der Southern Methodist University. Die Herausforderung bestehe darin, Licht, das von einer Oberfläche reflektiert wird, zu einem erkennbaren Bild zu formen. «Dies ähnelt dem Licht, das von einem Spiegel reflektiert wird», führt Christensen aus.

(arc/pte)

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