Tragbares System zur Unterstützung
Hightech-Sensor für Suchhunde
publiziert: Freitag, 19. Jul 2013 / 12:07 Uhr / aktualisiert: Freitag, 19. Jul 2013 / 12:26 Uhr
Kommunikation zwischen Tier und Führer erheblich zu verbessern. (Symbolbild)
Kommunikation zwischen Tier und Führer erheblich zu verbessern. (Symbolbild)

Das System «Facilitating Interactions for Dogs with Occupations» (FIDO) in Gestalt eines tragbaren Computers soll dazu genutzt werden, die Zusammenarbeit zwischen Hunden und Menschen erheblich zu erleichtern.

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Die Technologie ist von Wissenschaftlern des Georgia Institute of Technology entwickelt worden und ist vor allem für Behinderten- und Suchhunde vorgesehen, die auf diese Weise mit ihren Haltern kommunizieren können.

Mögliche Einschränkung für Tiere

«Grundsätzlich verwenden wir im Routinebetrieb keinerlei technische Hilfsmittel, da diese den Suchhund bei Einsätzen einschränken und zu einer Gefahr werden können, wenn dieser daran hängen bleibt. Die Verständigung erfolgt lediglich über die Körpersprache des Hundeführers und dessen Rufe», so Andreas Zenker, Sprecher des Wiener Roten Kreuzes, im Gespräch mit pressetext. Versuche habe es bisweilen nur mit GPS-Trackern gegeben, von denen jedoch kein System eine zufriedenstellende Leistung erzielte.

Wie das Magazin des Massachusetts Institute of Technology (MIT) Technology Review berichtet, wären zum Beispiel Leichen-, Bombenspürhunde sowie alle anderen Arbeitshunde in der Lage, einen Sensor zu aktivieren, durch welchen die benötigten Informationen anschliessend an den Hundeführer übermittelt werden können. Derzeit befindet sich das computergestützte Hundegeschirr jedoch noch in der Testphase.

Hightech-Sensor vielseitig aktivierbar

Das FIDO-System funktioniert, indem der Hund einen Sensor an seinem Halsband oder seiner Schutzweste aktiviert, durch den ein verbaler Befehl direkt an den Halter übertragen wird. Dieses Signal kann vom Hundeführer entweder über einen Miniaturkopfhörer empfangen oder von einem Display entnommen werden. Die Forscher haben vier verschiedene Sensoren getestet, die durch simples Zubeissen, kräftiges Ziehen oder durch die Nähe zum Maul des Tieres gestartet werden.

Laut Melody Jackson vom Georgia Institute of Technology, welches Assistenzhunde seit rund 18 Jahren ausbildet, haben jene Hunde, die bereits am Anfangsstadium der Studie teilgenommen haben, sehr schnell gelernt den Sensor zu aktivieren, um dadurch ein Signal auszulösen. Die Forschungsergebnisse werden voraussichtlich auf der International Semantic Web Conference im Oktober präsentiert.

(bert/pte)

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