Herbe Verluste bei Ericsson
publiziert: Donnerstag, 1. Mai 2003 / 08:37 Uhr

Der schwedische Telekom-Konzern kommt entgegen aller Mutmach-Parolen nicht aus dem tiefen Tal, das er seit Jahren durchschreitet. Im ersten Quartal 2003 haben die Schweden ein Vorsteuer-Minus von 3,5 Milliarden Kronen (567 Millionen Franken) eingefahren.

Ericsson Vize-Präsident: Bert Nordberg.
Ericsson Vize-Präsident: Bert Nordberg.
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www.ericsson.ch

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Wie die Unternehmensleitung am Dienstag in Stockholm weiter mitteilte, soll die Personalstärke von derzeit knapp 60 000 Beschäftigten im nächsten Jahr bis auf 47 000 reduziert werden.

Der Umsatz sank in den ersten drei Monaten des Jahres um 30 Prozent auf 25,9 Milliarden Kronen (4,1 Milliarden Franken). Ericsson steckt seit zwei Jahren in der Verlustzone und hat die Personalstärke seitdem fast halbiert. Die allgemeine Krise in der Telekommunikationsbranche und insbesondere die Kürzungen bei UMTS wirken sich für den Netzwerkausrüster verheerend aus. Die Einschätzungen, dass die Krise bei Ericsson überwunden sei, erweisen sich nun als überzogen optimistisch.

(bsk/sda)

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