Handy-Plattform Android jetzt Open Source
publiziert: Donnerstag, 23. Okt 2008 / 08:57 Uhr

Mountain View/San Francisco - Ab heute, Mittwoch, beginnt in den USA der allgemeine Verkauf des ersten Android-Handys «G1». Knapp davor haben Google und die Open Handset Alliance (OHA) bekannt gegeben, dass der Quellcode der Software-Plattform im Rahmen des «Android Open Source Project» komplett als Open Source veröffentlicht wird.

Android ist die erste vollständig offenen Handy-Plattform.
Android ist die erste vollständig offenen Handy-Plattform.
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Damit wird Android zur ersten vollständig offenen Handy-Plattform, zu der theoretisch wirklich jeder beitragen könnte.

Bald startet der iPhone-Konkurrent auch in Europa - zumindest im Vereinigten Königreich.

Mit der Apache-2.0-Lizenz setzt das Android Open Source Project bevorzugt auf eine Lizenz, die von der Free Software Foundation als kompatibel zur GNU General Public License gesehen wird.

Vom Versuch, somit eine breite Entwickler-Community anzulocken, verspricht sich Google klare Vorteile.

Risikoreiche Innovationen

«Eine quelloffene Handy-Plattform, die laufend von der Community verbessert wird und von jedem genutzt werden kann, beschleunigt die Innovation, ist ein Motor für wirtschaftliche Chancen und bietet eine bessere Nutzererfahrung», meint Andy Rubin, Google Senior Director of Mobile Platforms.

Tatsächlich könnten neue Ideen ein Vorteil für Android sein, meint Gartner-Analystin Carolina Milanesi. Ganz ohne Risiko sieht sie die vollständige Öffnung aber nicht. «Das Problem an Offenheit ist eine mögliche Fragmentierung und darauf werden wir achten müssen», meint Milanesi.

Der Schritt zur Quelloffenheit dürfte nicht zuletzt darauf abzielen, rasch eine grössere Vielfalt an Android-Handys auf den Markt zu bringen. Jedenfalls betonen Google und die OHA, dass die Open-Source-Plattform drastische Zeit- und Kostenersparnisse auf dem Weg zur Markteinführung von Mobilgeräten bedeute.

Konkurrenz für das iPhone

Das von HTC gebaute, erste Android-Smartphone «G1» wird von T-Mobile in den USA ab heute allgemein verkauft. Schon am Dienstagabend konnten erste Kunden in San Francisco das G1 erwerben. Etwa 150 Personen haben teils an die sieben Stunden gewartet, um die ersten Geräte zu ergattern, berichtet Wired.

Während der Grossteil Europas bis 2009 auf das G1 warten muss, wird das Gerät in Grossbritannien bereits am 30. Oktober in den Handel kommen. «Der Start in Grossbritannien ergibt Sinn. Dort kann T-Mobile das iPhone nicht anbieten und wird das G1 wohl als iPhone-Konkurrenten positionieren», meint Milanesi.

In den USA ist diese Positionierung offenbar schon gelungen. Jedenfalls haben Medien bis hin zu New York Times und Wall Street Journal in Vorabtests das Android-Gerät vor allem dem Apple-Handy gegenüber gestellt.

(bert/pte)

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