Gratis Navigation für Smartphones
publiziert: Freitag, 12. Nov 2010 / 21:09 Uhr
Garmin-Asus nüvifone A50.
Garmin-Asus nüvifone A50.

Dank GPS-Empfänger eignen sich Handys auch als Navigationshilfe. Mittlerweile gibt es für jede Plattform Gratislösungen. Die Qualität der kostenlosen Navi-Programme variiert allerdings stark.

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Und mit einem vollwertigem Navi sollten Autofahrer die Gratis-Lotsen ohnehin nicht vergleichen. Funktionen wie Fahrspurassistenten oder aktuelle Staumeldungen sind oft nicht inklusive. Gelegentliche Landpartien lassen sich mit der kostenlosen Navi-Software auf dem Handy allemal bestreiten.

Google Maps

Zu den noch nicht ganz ausgereiften Lösungen zählt die Software von Google. Sie ist in den Kartendienst Google Maps integriert und läuft auf Android-Geräten ab Betriebssystem-Version 1.6. Auf einen Fahrspurassistenten oder Zwischenziele müssen Fahrer derzeit verzichten. Ob und wann diese Funktionen kommen, verrät das Unternehmen nicht. Punkte sammelt Google durch die enge Einbindung der Suche: Wer etwa ein Restaurant in der Nähe gefunden hat, kann sich direkt dorthin führen lassen.

Die Karten-Daten sind nicht auf dem Gerät gespeichert, sondern werden während der Fahrt über das Handy-Netz heruntergeladen. Ohne passenden Daten-Tarif fürs mobile Internet läuft also nichts. Im Ausland dürfte das Roaming teuer werden. Bei häufiger Nutzung oder Fahrten ins Ausland sind daher Onboard-Lösungen zur Navigation günstiger, die das Kartenmaterial gleich mitbringen.

Offboard-Lösung skobbler nutzt Karten von Open Street Map

Auf beiden Plattformen - iPhone und Android - läuft auch die Software von skobbler. Sie greift auf die Karten des Projektes Open Street Map zu, die keine Unternehmen zusammenstellen, sondern ehrenamtliche Mitarbeiter. Da skobbler die Karten von Open Street Map nutzt, kann es vorkommen, dass kleinere Ortschaften noch nicht verzeichnet sind, da dies von der Aktivität der Community-Mitglieder abhängt. Achim Barczok vom deutschen Magazin «c't» bescheinigt der App eine «brauchbare Routenführung», die bisweilen aber auf nicht befahrbare Strassen führt und für die Streckenberechnung lange braucht. Er lobt zumindest die Routenkalkulation für Fussgänger: «Die ist besser als bei allen anderen.» Kostenlos ist Skobbler allerdings nur für Android erhältlich. Die iPhone-Version kostet jedoch nur 1,59 Euro.

Ovi Karten

Nokia rüstet zahlreiche Smartphones mit der Lösung Ovi Maps aus, die früher kostenpflichtig war. Mit einer Abdeckung von mehr als 70 Ländern ist das Kartenpaket deutlich üppiger als bei den meisten Konkurrenten. Zudem ist für viele Grossstädte in Europa gleich ein digitaler Reiseführer an Bord. Die Karten lassen sich vorab installieren, Nutzer können sie aber auch während der Fahrt laden. Die Lösung halten die Experten für ausgereift. Ein Nachteil: «Die meisten Nokia-Handys haben ein relativ kleines Display», sagt Oliver Stauch vom Fachmagazin connect. Dadurch sei die Darstellung «sehr kleinteilig».

Zu spät gestartet: nüvifone

Ein Sonderfall ist das nüvifone: Es handelt sich um ein Navi, das auch ein vollwertiges Smartphone sein sollte. Bei der Ankündigung des Konzeptes Anfang 2008 war das eine Sensation. Die Hersteller Asus und Garmin verschoben den Start aber mehrfach, und die Konkurrenz stand in dieser Zeit auch nicht still. Die Navigation funktioniert, und zumindest das Modell A50 ist auch ein ordentliches Handy. Dank Google und Co. ist das allerdings nichts Besonderes mehr und zu einem Preis von über 400 Franken finden Kunden heute weit besser ausgestattete Smartphones anderer Hersteller auf dem Markt.

Handy-Halterung nicht vergessen

Mit der Navigations-Software allein ist es nicht getan: Damit das Handy während der Fahrt nicht übers Armaturenbrett fliegt, ist eine Halterung für die Scheibe wichtig. Nokia liefert diverse Modelle bereits damit aus, beim Navi-Handy Nüvifone ist das ohnehin Standard. Bei anderen Geräten müssen Nutzer das Zubehör nachrüsten. Pakete mit Halterung und Ladekabel für den Zigarettenanzünder gibt es ab rund 25 Franken. Wer gleich auch eine Freisprechanlage will, muss allerdings deutlich mehr investieren.

(Susanne Kirchhoff/teltarif.ch)

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