Googles Android kämpft mit Hersteller-Verzögerungen
publiziert: Sonntag, 10. Aug 2008 / 09:46 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 10. Aug 2008 / 11:18 Uhr

New York - Googles Handy-Bestrebungen könnten einen Dämpfer bekommen, indem erste Android-Modelle erst Anfang 2009 auf den Markt kommen.

Der Entwickler-Zustrom bei Googles Android leidet unter den Toolkits der Konkurrenz. (Symbolbild)
Der Entwickler-Zustrom bei Googles Android leidet unter den Toolkits der Konkurrenz. (Symbolbild)
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Neues vom «gPhone».

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Schwierigkeiten mit dem Handy-Hersteller HTC sollen dafür verantwortlich sein, berichtet das zur Dow-Jones-Gruppe gehörende Finanzmagazin «Barron's» unter Berufung auf Trip Chowdhry, Analyst bei Global Equities Research.

Probleme mit den erforderlichen Features und Forderungen nach Einnahme-Garantien seien Hürden, die zu überwinden sind. «Wir glauben weiterhin, dass HTC noch in diesem Jahr ein Gerät auf den Markt bringt, während Samsung und LG ihre Handsets auf Anfang nächsten Jahres verschoben haben», meint dagegen Carolina Milanesi, Research Director Mobile Devices bei Gartner.

Entwickler konzentrieren sich auf andere Plattformen

Android könnte aber auch damit zu kämpfen bekommen, dass sich Entwickler verstärkt auf andere Plattformen konzentrieren.

HTC habe strukturelle Probleme damit, das von Google geforderte Feature-Set in seine Handsets zu integrieren, fordere aber seinerseits Sicherheiten für garantierte Mindesteinnahmen vom IT-Riesen, so Chowdhry.

«Wahrscheinlich glaubt HTC nicht, dass es genug Nachfrage nach dem Gphone geben wird», lautet der Schluss des Analysten. Der Start von Android-Handys könnte sich daher auf das späte erste Quartal 2009 verschieben.

Erstes Gerät im 4. Quartal erwartet

«HTC erwartet den Launch des ersten Android-basierten Gerätes im 4. Quartal», bekräftigte das Unternehmen heute Vormittag und bestätigte somit Milanesis Einschätzung. Die Analystin hatte HTC schon zum GSM World Congress im Februar in der Favoritenrolle im Rennen um die ersten Android-Handys gesehen.

Chowdhry zufolge soll Android aber auch mit mangelndem Interesse durch Software-Entwickler zu kämpfen haben. Toolkits von Microsoft, Apple, Research in Motion und Nokias Symbian-Gruppe hätten die Entwickler in den Bann anderer Plattformen - also Windows Mobile, iPhone, Blackberry und Symbian - gezogen.

Funktion und Preis entscheidend

Allerdings hatte die erste Phase der Android Developer Challenge beachtliche 1788 Teilnehmer, was beispielsweise ABI-Analyst Stuart Carlaw als lohnend für Android bezeichnet hat.

Speziell die von Nokia angekündigte Öffnung von Symbian sieht Milanesi noch nicht als grossen Faktor. «Wenn das 2010 kommt, hat Android ein Zeitfenster, das auch mit Produkten Anfang 2009 noch ausgenutzt wird», so die Gartner-Analystin.

Sollte Android entgegen HTCs Ankündigung doch komplett das diesjährige Weihnachtsgeschäft verpassen, würde auch das nicht unbedingt Probleme bedeuten. «Endkunden interessieren sich nicht für die Plattform an sich», erklärt Milanesi. Die Faktoren des Funktionsumfangs und des Preises würden letztendlich den Ausschlag geben.

(tri/pte)

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