Elektronikmesse CES
Google will mit Partnern Android ins Auto bringen
publiziert: Montag, 6. Jan 2014 / 14:32 Uhr
Der von Nvidias vorgestellte Prozessor Tegra K1 könnte zu einem Schlüsselelement in vernetzten und selbstfahrenden Autos werden.
Der von Nvidias vorgestellte Prozessor Tegra K1 könnte zu einem Schlüsselelement in vernetzten und selbstfahrenden Autos werden.

Das Smartphone-Betriebssystem Android von Google kommt ins Auto. Der Internetkonzern stellte dafür am Montag eine Allianz mit mehreren grossen Autobauern vor. Die Partner wollen als erstes daran arbeiten, neue Formen der Integration von Android-Geräten im Auto zu ermöglichen.

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Zudem solle Android aber auch für das Auto angepasst werden, um das Fahren sicherer und einfacher zu machen, hiess es in einem Eintrag im Google-Blog. Zu den Partnern zählen die Autobauern Audi, General Motors, Honda und Hyundai.

Google testet bereits seit Jahren eine Flotte selbstfahrender Autos. Der Chip-Spezialist Nvidia, der auch zur neuen Allianz gehört, präsentierte unmittelbar davor auf der Elektronik-Messe CES in Las Vegas einen Prozessor speziell für Roboter-Autos. Erster Kunde für den Chip soll Audi werden.

Android ist das meistgenutzte Smartphone-Betriebssystem und hatte nach jüngsten verfügbaren Zahlen im dritten Quartal 2013 einen Marktanteil von über 80 Prozent.

Konkurrenzkampf mit Apple

Das Google-System konkurriert in Teilen mit dem Apple-System «iOS in the Car» (iOSitC), das der iPhone-Hersteller im vergangenen Sommer auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC vorgestellt hatte. Bei der Apple-Allianz sind Hersteller wie BMW, Mercedes-Benz und Ferrari, aber auch die neuen Google-Partner Audi, General Motors, Honda und Hyundai an Bord.

Google lädt weitere Hersteller ausdrücklich dazu ein, an der «gemeinsamen Plattform für Innovationen im Auto zu arbeiten».

System erkennt Strassenschilder

Nvidias am Sonntag vorgestellter Prozessor Tegra K1 könnte zu einem Schlüsselelement in vernetzten und selbstfahrenden Autos werden. Er ist speziell für die Bildverarbeitung in Fahrzeugen gedacht und soll mit Kameras ausgerüstete Assistenz-Systeme steuern. Solche Anlagen bemerken zum Beispiel Fussgänger, überwachen den toten Winkel oder erkennen Strassenschilder.

Nvidia habe beim Tegra K1 die Rechenleistung im Vergleich zu früheren Prozessoren bei gleichem Stromverbrauch verzehnfacht. Der Chip könne auch die Bildschirme antreiben, die in den Auto-Cockpits die traditionellen Zeiger-Anzeigen zum Beispiel für Geschwindigkeit ersetzen sollen. Der neue Chip ist ausserdem per Funk programmierbar, damit Autohersteller ihn ohne Werkstatt-Besuch für neue Funktionen anpassen können.

(bert/sda)

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