Radioaktivität
Gamma-Strahlendetektor für den Hausgebrauch
publiziert: Montag, 14. Jul 2014 / 07:21 Uhr / aktualisiert: Montag, 14. Jul 2014 / 07:54 Uhr

Nuklearingenieure der Oregon State University haben einen kostengünstigen und tragbaren Strahlendetektor in der Grösse eines Golfballes entwickelt, der die Intensität der Strahlung misst und anzeigt, ob die Werte ein Gesundheitsrisiko darstellen.

Viele Einwohner der Region um Fukushima waren ob der potenziellen Strahlung - zu Hause, in Nahrung, Luft und Wasser - verunsichert. Entsprechende Messgeräte waren teuer und für die breite Öffentlichkeit nicht verfügbar. So erkannten die Experten, dass es Bedarf für Strahlendetektoren gibt, die Informationen bequem, akkurat und mit möglichst geringen Kosten bereitstellen. Das neue System soll letztlich unter 150 Dollar kosten. «Mit diesem Gerät werden die Menschen die Umwelt, in der sie leben, besser verstehen lernen und diese auch kontrollieren können», meint Abi Farsoni, einer der Entwickler.

Auch für Forschung und Industrie

Die Experten sind zudem der Ansicht, dass ihr Gerät auch effizienter und besser ist als die Geräte, die derzeit zur Verfügung stehen. Denn das System ist ein miniaturisierter Gamma-Strahlen-Spektrometer, das nicht nur die Intensität der Strahlung misst, sondern auch den Typ und somit die Ausgangsquelle der Strahlung identifiziert. Das kann ein klassischer Geigerzähler nicht. «Es gibt viele falsche Vorstellungen über Radioaktivität. Technologien wie diese könnten ein besseres Bewusstsein für Themen wie natürliche Hintergrundstrahlung schaffen», so Farsoni.

Dank präziser Daten und günstigem Preis könnte der neue Detektor nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch in Laboren und der Industrie, beispielsweise in Atomreaktoren, zum Einsatz kommen. Zeitpunkt für den Markteintritt gibt es allerdings noch keinen. Das Gerät mit dem Namen «MiniSpec» wird noch einigen Weiterentwicklungen erfahren, ehe es schlussendlich kommerzialisiert wird, so die Forscher.

(jz/pte)

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