Auf 1000 Grad erhitztes Material fliesst beinahe wie Honig
«G3DP»: 3D-Druck klappt nun auch mit Glas
publiziert: Dienstag, 25. Aug 2015 / 07:23 Uhr

Cambridge - Forscher der Mediated Matter Group am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben gemeinsam mit Kollegen aus anderen Fachbereichen das erste Verfahren entwickelt, das den 3D-Druck von durchsichtigem Glas ermöglicht.

2 Meldungen im Zusammenhang
Der «G3DP» genannte Prozess nutzt dabei kleine Stückchen gewöhnlichen Kalk-Natron-Glases, die auf gut 1000 Grad erhitzt werden. Das Material läuft dann ähnlich zähflüssigem Honig aus einer Düse, wenn es in die gewünschte Form gebracht wird. So entstehen beispielsweise beeindruckende durchsichtige Glasgefässe.

Tests mit Kalk-Natron-Glas

Das MIT-Team hat einen speziellen 3D-Drucker für sein additives Fertigungsverfahren gebaut, der beispielsweise dank einer speziellen Keramikdüse den nötigen Temperaturen von knapp über 1000 Grad standhält. Für eine Studie, die im September in «3D Printing and Additive Manufacturing» erscheint, haben die Forscher mit Kalk-Natron-Glas die im Alltag die gängigste Variante verarbeitet. Dieses Glas kann ihr Gerät ähnlich wie andere additive Druckverfahren mit anderen Materialien langsam zur gewünschten Form auftragen.

Der Druck mittels G3DP bleibt nicht auf einfache Formen beschränkt. Das zähflüssige Material kann auch zu recht komplexen Strukturen verarbeitet werden, was regelrecht künstlerisch anmutende Glas-Designs erlaubt. Zudem konnten die Forscher nachweisen, dass auch der Druck mit gefärbtem Glas möglich ist, was zusätzliche Gestaltungsoptionen bietet. Einige Beispiele dafür, was für Glaskreationen G3DP erlaubt, werden 2016 in einer Ausstellung im Cooper Hewitt, Smithsonian Design Museum zu sehen sein.

(bert/pte)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Blue Ash - 3D-Druck könnte bald die ... mehr lesen
Die «gedruckte» Pille von Aprecia.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Ein neuer optischer Sensor könnte verwendet werden, um Konzentrationen des Virus an stark frequentierten Orten zu messen.
Ein neuer optischer Sensor könnte verwendet ...
Publinews Coronavirus in der Luft nachweisen  Dübendorf, St. Gallen und Thun - Einem Team von Forschern der Empa, der ETH Zürich und des Universitätsspitals Zürich ist es gelungen, einen neuartigen Sensor zum Nachweis des neuen Coronavirus zu entwickeln. Er könnte künftig eingesetzt werden, um die Virenkonzentration in der Umwelt zu bestimmen - beispielsweise an Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten oder in Lüftungssystemen von Spitälern. mehr lesen  
Publinews Das Telefonmuseum Telephonica in Islikon erzählt die Geschichte der Telekommunikation von den Anfängen bis hin zur heutigen digital vernetzten Gesellschaft. Besuchen Sie uns und erleben Sie Telefongeschichte zum Anfassen, zum Hören und zum Fühlen - spannend inszeniert für Gross und Klein. mehr lesen  
Technologie  Bern - Der Technologiekonzern Ascom ... mehr lesen
Ascom ist für das zweite Halbjahr zuversichtlicher.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
Rund 50 Prozent der beleidigenden Tweets werden von Frauen gesendet. (Symbolbild)
DOSSIER Social Media Frauenfeindlichkeit auf Twitter bleibt ein Problem Auch wenn der Twitter-CEO Dick Costello ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 10°C 16°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt, Regen
Basel 12°C 17°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 10°C 14°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt, Regen
Bern 11°C 16°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt, Regen
Luzern 12°C 17°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft trüb und nass
Genf 11°C 16°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wechselnd bewölkt, Regen
Lugano 12°C 24°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft bedeckt mit Gewittern
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten