High-Tech
Futuristische Arbeitsstation für mehr Komfort
publiziert: Mittwoch, 19. Jun 2013 / 15:13 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 20. Jun 2013 / 19:08 Uhr
«The Emperor 200» und «The Emperor 1510»
«The Emperor 200» und «The Emperor 1510»

Touchscreen- und Luftfilter-System individualisieren Computerbranche.

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Das kanadische Unternehmen MWE Lab hat eine hoch-futuristische Computer-Arbeitsstation namens «The Emperor 200» kreiert, womit künftig alle Büros oder Eigenheime ausgestattet werden könnten. Die Star-Trek-ähnliche Sitzgelegenheit besitzt ein Touchscreen-Kontroll- sowie ein Luftfilter-System, das die Temperatur steuert. Drei LED-Bildschirme mit je 27 Zoll sorgen für den nötigen Arbeitsüberblick. Bereits in Verwendung ist der Emperor 200 unter anderem bei Microsoft-Programmierern sowie bei der US-Marineinfanterie und soll der bislang am meist fortgeschrittene computerisierte Arbeitsplatz sein.

Die linke Hand bedient die Touchscreens, wobei die rechte mit einer konventionellen Maus arbeitet. Die Bildschirme sind zudem anpassungsfähig, sodass sie eigens auf die jeweilige Augenhöhe gerichtet werden können. Das Aluminium-Gerüst impliziert einen verstellbaren Ledersessel, der den allgegenwärtigen berufsbedingten Rückenschmerzen ein Ende bereiten soll. Erwerbbar ist die Station für etwas über 45'000 Franken. Die billigste computerisierte Arbeitsgelegenheit des Unternehmens beläuft sich auf rund 5500 Franken.

Nachweisbare Produktivität bedeutend

«Es muss zunächst messbar sein, dass dieser Bildschirmarbeitsplatz ergonomisch so gestaltet ist, dass es einen positiven Einfluss auf die Produktivität der Nutzer hat», schildert Christopher Winter, Produktmanager bei der Firma Beka-Software, im Gespräch mit pressetext. Wenn sich diese Benefits bewahrheiten, könnten mehrere Büros so ausgestattet werden. «Das ist dann eine Entscheidung zugunsten gesteigerter Produktivität. Denkbar wäre auch, dass Unternehmen eine solche Kaufentscheidung aus Prestigegründen treffen oder schlicht für besten Köpfe der Branche durch einen entsprechenden Arbeitsplatz als attraktiver Arbeitgeber erscheinen möchten», so der Experte.

Entwickler sowie andere am PC Arbeitenden, neigen generell dazu «falsch» zu sitzen. Ein Training zur richtigen Sitzhaltung um körperliche Schäden zu vermeiden, wäre bereits ein Fortschritt, wie Winter berichtet. «Eine Berufskrankheit ist auch die mangelnde Bewegung und Defizite beim Training der Rückenmuskulatur, was Ergonomie am Arbeitsplatz nur bedingt wettmachen kann», sagt der Fachmann.

Laut Winter könnten derart gestaltete Arbeitsplätze in einigen Jahren zu einem Branchenstandard werden, somit auch eine breitere Zielgruppe erreichen. «Die Anschaffungspreise liegen derzeit noch zwischen 60 und 100 Prozent des Jahresgehalts eines Software-Entwicklers», ergänzt er. Herkömmliche Arbeitsplätze seien vergleichsweise günstig und ähnlich effizient.

(bert/pte)

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