Funkfrequenz-Harmonie könnte viel Geld bringen
publiziert: Mittwoch, 22. Nov 2006 / 10:05 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 22. Nov 2006 / 12:07 Uhr

Die Harmonisierung der EU-Frequenzpolitik bringt laut einer Studie der internationalen Strategie- und Technologieberatung Booz Allen Hamilton eindeutige Vorteile für die angeschlossenen Volkswirtschaften.

International harmonisierte Standards vereinfachen die Technik und reduzieren damit die Kosten (auch für den Endverbraucher).
International harmonisierte Standards vereinfachen die Technik und reduzieren damit die Kosten (auch für den Endverbraucher).
Analysen zeigen, dass die Weiterführung der bisher praktizierten Harmonisierung EU-weit bis 2020 zu einem Kaufkraftgewinn von 244 Milliarden Euro für die europäischen Verbraucher führen könnte.

Begründet liegt dies in den geringeren Preisen und einer besseren Nutzungsmöglichkeit der angebotenen 3G/UMTS-Daten- und Sprachdienste. Erst dadurch wird beispielsweise einem deutschen Mobilfunkteilnehmer ermöglicht, an eine italienische Bekannte in Portugal eine MMS aus Norwegen zu schicken (was aber derzeit noch sehr teuer sein kann).

Booz Allen Hamilton erwarten aber langfristig sinkende Preise durch die Skaleneffekte des Marktes und den vielschichtigen Wettbewerb. Wie die Untersuchung zeigt, wird in einem harmonisierten Umfeld das Teilnehmer-Wachstum innerhalb von 15 Jahren um 37 Prozent höher liegen als in einem liberalisierten Umfeld.

Welche Fequenzbereiche für welche Standards?

Die im Auftrag des UMTS-Forums durchgeführte Studie ist im Zusammenhang mit der derzeitigen Diskussion innerhalb der EU-Kommission zu sehen. Auf europäischer Ebene wird derzeit intensiv über neue Richtlinien für die Frequenzpolitik in der EU diskutiert. Es geht dabei um die Frage, welche Frequenzbereiche zukünftig durch welche Mobilfunkstandards genutzt werden sollen.

Dabei stehen sich die unterschiedlichen Ansichten von Vertretern einer marktgetriebenen Liberalisierung und von Verfechtern einer stärker regulatorisch koordinierten Harmonisierung von Standards und Frequenzbereichen gegenüber. Während die Liberalisierer die Frequenzpolitik den Kräften des Marktes überlassen wollen, fordern die Harmonisierer die Fortschreibung des bisherigen Orientierungsrahmens.

Ziel: Mehr Leistung bei niedrigeren Kosten

Laut Studie ist die Weiterführung der derzeitigen Harmonisierungspolitik für neue Mobilfunkstandards aus mehreren Gründen sinnvoll. International harmonisierte Standards vereinfachen die Technik und reduzieren damit die Kosten. Somit könnten auch Endnutzer von geringeren Preisen für mobile Daten- und Sprachdienste profitieren. Dadurch dass Angebote und Preismodelle vergleichbarer werden, wird insgesamt die Transparenz grösser. «Erst über einheitliche Standards sind vielfältige Anwendungen möglich», so Dr. Uwe Lambrette, Telekommunikationsexperte und Mitglied der Geschäftsleitung von Booz Allen Hamilton.

Ein harmonisiertes Technologieumfeld entlang klar und verlässlich definierter Standards und Schnittstellen ermögliche übergreifenden Wettbewerb und fördere die Innovationsgeschwindigkeit. Dadurch werde gewährleistet, dass Diensteanbieter und Ausrüster einen grossen Markt gezielt entwickeln können.

«Eine der wichtigsten Zielsetzungen europäischer Technologiepolitik ist damit realisierbar: Harmonisierung erhöht die Investitionssicherheit bei niedrigeren Kosten», so Uwe Lambrette. Zwar erfordere eine Harmonisierungsstrategie einen grösseren Initialaufwand als eine Liberalisierung. Jedoch erlauben einheitliche Standards einen stärkeren Netzwerkeffekt wie geringere Preise bei Netzausrüstung und -betrieb und eine nachfolgend schnellere Marktdurchdringung. Jean-Pierre Bienaime, Vorsitzender des UMTS-Forums: «Wie die erfolgreiche Einführung der GSM-Standards gezeigt hat, können von einer Harmonisierung sowohl die Kunden als auch die Anbieter profitieren.»

(fest/teltarif.ch)

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