Forscher beamen Strom über 148 Kilometer
publiziert: Freitag, 19. Sep 2008 / 08:26 Uhr / aktualisiert: Freitag, 19. Sep 2008 / 09:37 Uhr

Washington/Ashburn - Forscher haben erstmals gezeigt, dass Strom durch Hochfrequenztechnik kabellos über lange Strecken durch die Erdatmosphäre übertragen werden kann.

Der Grossteil der Leistung sei bei der Übertragung verloren gegangen.
Der Grossteil der Leistung sei bei der Übertragung verloren gegangen.
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Zwischen den Inseln Maui und Hawaii wurde Solarstrom mittels Mikrowellen über eine Distanz von 148 Kilometern gebeamt.

Das von der Firma Managed Energy Technologies (MET) im Frühjahr unter Geheimhaltung durchgeführte Experiment war als Technologiedemonstration gedacht.

Dahinter steckt allerdings ein ambitioniertes Ziel. Mittels kabelloser Übertragungstechnik soll Strom von orbitalen Solarkollektoren auf die Erde gebeamt werden, um die Energieversorgung zu sichern.

Bessere Ausbeute zu erwarten

Bei der Demonstration hat eine Reihe von Solarpanelen auf dem Schildvulkan Haleakala auf Maui insgesamt 20 Watt Leistung generiert.

Der Strom wurde kabellos auf die Reise zum Mauna Loa auf der gleichnamigen Hauptinsel des Hawaii-Archipels geschickt. Dabei wurde MET zufolge eine Reihe von Schlüsseltechnologien erstmals in entsprechender Kombination getestet.

Zwar sei der Grossteil der Leistung bei der Übertragung verloren gegangen, berichtet Wired. Doch dafür war nicht die Technik, sondern das mit weniger als einer Mio. Dollar begrenzte Budget für das Experiment verantwortlich, so John Mankins, ehemaliger NASA-Mitarbeiter und aktuell Chief Operating Officer von MET. Mit besseren, teureren Übertragungssystemen sei eine deutlich höhere Ausbeute möglich.

«Proof of concept»

Das Projekt habe gezeigt, dass schnell und günstig echte Fortschritte in Richtung weltraumbasierter Solarstromgewinnung gemacht werden können, so MET. Als technologischer Schlüsselspieler auf internationaler Ebene wurde dabei neben den USA insbesondere Japan genannt.

Fernziel ist, das schier unerschöpfliche Potenzial der Solarenergie mit Kollektoren in geostationärer Erdumlaufbahn auszunutzen, um so möglichst umweltfreundlich den Energiebedarf unserer Zivilisation zu decken.

Mithilfe der Hochfrequenz-Mikrowellen-Übertragung könnte der im Orbit gewonnene Strom an praktisch jeden Punkt der Erde übertragen werden, so die US-amerikanische National Space Society. Die Distanz dabei wäre mit rund 36'000 Kilometern freilich deutlich grösser als beim Experiment auf Hawaii.

Finanzierung durch Fernsehsendung

Das Experiment auf Hawaii wurde durch das Medienunternehmen Discovery Communications finanziert und in den USA in einer Sendung des Dokumentationskanals Dicovery Channel vorgestellt. Die Übertragungsdistanz war MET zufolge rund 100-mal so gross wie bei einem Experiment zur kabellosen Stromübertragung, das von der NASA bereits in den 1970ern durchgeführt wurde.

(bert/pte)

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Schon wieder ein
Es ist verblüffend wie immer und immer wieder nach Wundermitteln gesucht werden die enorm kompliziert, aufwendig und teuer sind, einfach um die Energie "verkaufen" zu können. Dabei könnte genug Energie dort produziert werden wo sie benötigt wird. Und es gäbe keine Übertragung, und keine negativen Effekte dieser Übertragung.
Etwas informierte Leser kennen HAARP, die Mircrowellen-Waffe installiert in Alaska, und wissen was Microwellen in der Natur bewirken. So ist auch die Strahlung aus Handy-Antennen ein gutes Beispiel dazu. Und nun denkt jemand ernsthaft darüber nach eine 1000 oder million-fach so grosse Energie zu beamen, ohne dass dabei die umliegenden Organismen invendig gekocht werden...
Solche Scharlatanerei brauchen wir nicht.
Wir fordern die Politik auf endlich für den Bürger zu funktionieren, und alles in die Wege zu leiten damit freie Energie auch für den Otto-Normalbürger zugänglich wird (Erde, Luft, Sonne, Wasser etc.)
Sonnige Grüsse aus dem Bündnerland!
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    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
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    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
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