Flexible und transparente OLED-Displays
publiziert: Mittwoch, 6. Okt 2010 / 23:02 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 7. Okt 2010 / 13:16 Uhr
Der Display der Zukunft ist transparent und extraleicht.
Der Display der Zukunft ist transparent und extraleicht.

Tokio - Der Elektronikkonzern TDK hat im Rahmen der CEATEC 2010 Prototypen von flexiblen sowie durchsichtigen OLED-Panels vorgestellt.

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Das biegsame Farb-Display im 3,5-Zoll-Format ist kaum dicker als ein Blatt Papier und äusserst leichtgewichtig. Bis Ende 2011 will TDK mit derartigen Panels in Massenproduktion gehen, berichtet Tech-on.

Bei entsprechender Nachfrage ebenfalls schnell an den Start gehen können demnach die transparenten OLED-Planels, die eine Lichtdurchlässigkeit von über 50 Prozent bieten.

Extra dünn

Zwar hat beispielsweise Sony bereits hochflexible OLED-Displays präsentiert, doch TDK verspricht eine ungewöhnlich dünne und leichte Ausführung. Denn die Passivmatrix-Panels werden auf einem Kunstharz- statt wie bisher einem Glassubstrat gefertigt. Laut dem Unternehmen sinken Dicke und Gewicht auf ewa ein Sechstel. So ist die Farb-Version des Displays maximal 0,3 Millimeter dick und nur 1,11 Gramm schwer.

Das Kontrastverhältnis und die Helligkeit der Panels entspricht laut TDK weitgehend dem herkömmlicher Glassubstrat-Varianten. Der Schwachpunkt des Prototypen ist die mit 256 mal 64 Pixel bescheidene Auflösung. Dafür können die Displays auch dann problemlos Content anzeigen, wenn sie gebogen werden. In Mobiltelefonen sollen die Panels durch erhöhte Bruchsicherheit punkten, während sie auch für Anwendungen im Bereich anziehbarer Elektronik geeignet sind. Angesichts des geplanten Produktionsstarts könnten die flexiblen OLED-Displays 2012 den Weg in Consumer-Produkte finden.

Extra durchsichtig

Auch in Sachen transparenten OLED-Displays zeigt TDK zwar nicht als erster Prototypen, verspricht aber bessere Spezifikationen. Denn Samsung hat bereits zu Jahresbeginn auf der CES einen transparenten Prototypen vorgestellt, doch die Durchlässigkeit lag dort bei nur rund 40 Prozent.

Für den Unterschied ist laut TDK mitverantwortlich, dass man im Gegensatz zu Samsung auf eine Passiv- statt Aktivmatrix-Panel setzt. Der TDK-Prototyp fällt allerdings deutlich kleiner aus als jener aus dem Hause Samsung. Denn die Koreaner haben auf der CES ein Notebook-Display gezeigt, während die Japaner ein Zwei-Zoll-Panel mit 320 mal 240 Pixel vorführen.

(ht/pte)

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