Festnetz-Modelle mit ausgefallenem Design
publiziert: Sonntag, 3. Dez 2006 / 16:14 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 3. Dez 2006 / 16:34 Uhr

Wer ein Festnetztelefon für den Gabentisch sucht, wird neben den grossen Herstellern oft bei kleineren Anbieter fündig, bei denen vor allem auf das äussere Erscheinungsbild Wert gelegt wurde.

Ein Gerät mit ansprechendem Design wird etwa von hagenuk angeboten. Ansehnlich sind die Modelle des Ceno-Reihe in silbernem Design mit blauem Display. Das preisgünstigste Gerät dieser Serie, das Ceno 300, ist ab rund 90 Franken zu haben. Dabei ist schon in dieser einfachsten Variante der SMS-Versand und -Empfang möglich. Darüber hinaus bietet das Gerät Standardfunktionen wie ein Telefonbuch für 50 Einträge oder eine Anruferliste für 30 Nummern.

Edles und schlichtes Äusseres mit einfachen technischen Funktionen bieten die Geräte von Designer Jacob Jensen. Hier ist unter anderem mit dem T-6 Telefon ein DECT-Telefon erhältlich, dessen Basisstation an der Wand montiert wird. Das Gerät kostet allerdings auch stattliche 400 Franken. Ein schnurgebundenes Wandtelefon des Herstellers unter dem Namen T-1 ist dagegen schon ab rund 80 Franken zu haben.

Wer wirklich ausgefallene Geräte sucht, wird zum Beispiel bei Audioline fündig. So führt der Hersteller die so genannten Classic-Collection-Modelle 1896 und 1927 im Sortiment, deren Bezeichnungen sich auf die Baujahre der Original-Telefone beziehen. Im nostalgischen Design werden hier die Einfach-Funktionen aktueller Telefone verpackt: So bieten die Geräte zum Beispiel Wahlwiederholung, die Klingel- und Hörerlautstärke ist frei wählbar. Zudem unterstützten die Geräte trotz Wählscheibe auch das Ton-Wahlverfahren (MFV). Beide Modelle kosten rund 130 Franken.

Fazit

Telefone können als Weihnachtspräsent durchaus interessant sein, denn die Tage des Festnetzes sind noch lange nicht gezählt. Dies beweist die angebotene Modellvielfalt, welche die Suche nach einem passenden Gerät allerdings erschwert: Zunächst sollte daher genau überlegt werden, mit welchen Funktionen das Gerät ausgestattet sein soll, zumal diese Überlegung den Kaufpreis erheblich beeinflussen kann. Das Versenden von MMS oder gar der integrierte WAP-Browser sind originäre Handy-Anwendungen, die im Festnetz nur bedingt sinnvoll sind und auf welche die meisten Anwender sicherlich getrost verzichten können.

Andererseits hat die grosse Auswahl auch ihre Vorteile, da der Markt Modelle für jeden Geschmack und Geldbeutel bietet. Auch wer ein extravagantes Geschenk sucht, kann hier dank ausgefallener Designs fündig werden, und auch das zu einem erschwinglichen Preis. Sparen können Interessierte durch einen intensiven Vergleich bei den Online-Händlern, da die Kosten der Geräte dort zum Teil erheblich variieren.

Technische Rafinessen

Die Zahl der Anbieter von Festnetztelefonen übersteigt die von Handys bei weitem, so dass der Markt eine schier unüberschaubare Geräte-Vielfalt bietet. Bedeutende Hersteller sind zum Beispiel Siemens, Panasonic oder Philips. Zudem führen einige Discountmarken wie Topcom oder DeTeWe, das die BeeTel-Produktlinie vertreibt, ebenfalls ein umfangreiches Telefon-Sortiment.

Dabei sind Geräte mit unterschiedlichsten Ausstattungen in nahezu jeder Preisklasse erhältlich: So kosten die Modelle der Gigaset-Reihe von Siemens zwischen 40 Franken, zum Beispiel für das Einfachtelefon A140 espresso, bis hin zu mehreren hundert Franken für High-End-Geräte.

Orientierung an Handyfunktionen

Viele Trends aus der Mobiltelefonie halten zunehmend Einzug im Festnetz: So sind auch hier Modelle mit integrierter VGA-Kamera und MMS-Funktionalität zu haben, zum Beispiel das SL740 von Siemens. Das Gerät ist im Online-Handel ab rund 320 Franken zu haben. Das BeeTel 510 ermöglichen dagegen neben der MMS-Funktion über den integrierten WAP-Browser auch den handytypischen Internet-Zugang. Das Gerät kostet rund 140 Franken.

Die Hersteller haben sich darüber hinaus weitere innovative Funktionen einfallen lassen: So ist zum Beispiel das S450 SIM mit einem SIM-Karten-Slot ausgerüstet, über den die dort gespeicherten Kontakte auch für das Festnetztelefon verwendet werden können. Das Modell ist für rund 130 Franken erhältlich, inklusive Anrufbeantworter ist das Gerät unter der Bezeichnung S455 SIM für rund 150 Franken zu haben. Mit dieser Innovation steht Siemens allerdings keineswegs allein da: Auch Philips hat zum Beispiel eine Vielzahl von Modellen mit einer SIM-Karten-Kopierfunktion ausgestattet. Auch wenn dies die Kontaktdaten-Verwaltung schon erleichtert, hinken Festnetztelefone dem Komfort von Handys noch hinterher: Eine direkte PC-Verbindung zum Datenabgleich ist nur in seltenen Fällen zu finden.

Andere Features, die früher noch als Besonderheit galten, sind heutzutage Standard: Dies gilt unter anderem für die CLIP-Funktion, welche die Nummer des Angerufenen anzeigt, für Wahlwiederholungs- und Anruferlisten sowie für die Freisprechfunktion. Auch die Anmeldung mehrerer Mobilteile an eine Basisstation mittels GAP ist in der Regel problemlos möglich.

Dual Phones mit VoIP-Funktionen

Für Nutzer eines DSL-Anschlusses können zudem die so genannten Dual Phones interessant sein, welche neben Telefonaten über das Festnetz auch den Zugang zu VoIP ermöglichen. Diese Geräte werden dann in der Regel direkt über den Router an das Internet angebunden, wie zum Beispiel das Gigaset S450 IP, das für rund 170 Franken erhältlich ist. Vom Kauf von Dual Phones, die einen eingeschalteten PC voraussetzen, sollte dagegen abgesehen werden: Solche Varianten sind nicht mehr zeitgemäss. Trotzdem bringen immer noch Hersteller Geräte dieser Art auf den Markt. Ein aktuelles Beispiel ist das D40T VoIP Dual von Sagem.

Ergänzt wird das Angebot an Festnetztelefonen noch um weitere Nischen-Lösungen, zum Beispiel für Senioren: Hier sind Telefone mit grossen Tasten und speziellem Display erhältlich, wie das D55T von Sagem, das ab rund 140 Franken erhältlich ist. Für Schwerhörige bietet zum Beispiel Panasonic sein Modell KX-TG7170 mit Knochenleitfunktion für rund 240 Franken, bei dem der Schall über Jochbein, Unterkiefer oder Schläfe übertragen wird.

(Ralf Trautmann/teltarif.ch)

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