EU-Kommission: Google kommt diese Woche mit Lösungsvorschlägen
Fairsearch.org: Rivalen verbünden sich gegen Google Android
publiziert: Dienstag, 9. Apr 2013 / 13:14 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 9. Apr 2013 / 13:41 Uhr
Benutzt Google das Android-Betriebssystem als trojanisches Pferd?
Benutzt Google das Android-Betriebssystem als trojanisches Pferd?

Konkurrenten von Google wollen eine neue Wettbewerbs­prüfung des führen­den Smartphone-Betriebs­sys­tems Android durch die EU-Kommission erreichen. Deren Orga­nisation Fairsearch.org reichte in Brüssel eine Beschwerde ein, in der sie Google ein wettbewerbs­feindliches Verhalten im mobilen Geschäft vorwirft.

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fairsearch.org
Eine Organisation der Google Wettbewerbsverletzung vorwirft.
fairsearch.org

EU-Wettbewerbs­kommissar Joaquín Almunia sagte der New York Times, die Behörde habe Android bereits zusätzlich zur laufenden Untersuchung von Googles Suchmaschinen-Geschäft unter die Lupe genommen. Almunia sei der Ansicht, dass der Internet-Konzern eine markt­beherrschende Position missbrauche, wenn er in den Such­ergebnissen eigene Dienste vor Angeboten von Wettbewerbern einreihe.

«Google nutzt das Android-Betriebssystem als ein Trojanisches Pferd»

Die von Google ins Leben gerufene Android-Plattform hatte zuletzt einen Marktanteil von rund 70 Prozent im Smartphone-Geschäft und ist auch bei Tablet-Computern auf dem Vormarsch. Google-Dienste stehen im Mittelpunkt des Systems. «Google nutzt das Android-Betriebssystem als ein »Trojanisches Pferd«, um Partner hinters Licht zu führen, das mobile Geschäft zu monopo­lisieren und Nutzer-Daten zu kontrollieren», erklärte Thomas Vinje von Fairsearch heute in einer Mitteilung.

Der Organisation gehören Google-Rivalen wie Nokia, Microsoft, Expedia oder Oracle und Hotwire an. Sie wirft Google schon lange Wettbewerbs­verletzungen vor und trug auch zur laufenden Untersuchung des Suchmaschinen­geschäfts bei. In dem seit rund zwei Jahren laufenden EU-Verfahren wolle Google diese Woche Lösungs­vorschläge einreichen, sagte Almunia der New York Times. Die Kommission will unter anderem, dass bei den Ergebnissen einer Google-Suche eigene Angebote des Konzerns klarer erkennbar sind. Konkurrenten werfen Google vor, sie zugunsten eigener Dienste zu benachteiligen. Google konterte stets, man sei für Nutzer und nicht für andere Suchmaschinen da.

(Paulina Gesikowski/dpa/teltarif.ch)

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