Erfolgreiche Tests von Wind-Solar-Mobilfunksendern
publiziert: Montag, 26. Nov 2007 / 09:39 Uhr

Capetown - Motorola hat den erfolgreichen Abschluss eines Tests mit einem Wind-Solar-System für Mobilfunk-Sender in Namibia bekannt gegeben.

Die Kombination einer Solaranlage und einer Windturbine hat Strom für eine mittelgrosse Sendestation generiert.
Die Kombination einer Solaranlage und einer Windturbine hat Strom für eine mittelgrosse Sendestation generiert.
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Gemeinsam mit der GSM Association (GSMA) und MTC Namibia wurde dabei eine stromnetzunabhängige Energieversorgung mit erneuerbarer Wind- und Sonnenenergie getestet, die auch in abgelegenen Gebieten zum Einsatz kommen kann. Nach dem Erfolg der Tests macht Motorola entsprechende Lösungen jetzt kommerziell verfügbar.

Die Tests wurden im Südwinter durchgeführt, während dem die Ausbeute an Wind- und Solarenergie in der Region Khomas in Namibia am geringsten ist. Dabei hat die Kombination einer Solaranlage und einer Windturbine Strom für eine mittelgrosse Sendestation generiert.

«Anbieter investieren viel in die Entwicklung ihrer Infrastruktur auf dem afrikanischen Kontinent und in anderen Entwicklungsregionen, doch eine gute Netzabdeckung mit Sendestationen in entlegenen Gebieten zu erreichen, ist eine Herausforderung», so Dawn Haig-Thomas, Direktorin des GSMA Development Fund.

Die Möglichkeit zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen am Standort von Sendeanlagen in ländlichen Gebieten soll kosteneffiziente Abhilfe schaffen.

Alternativenergie-Lösungen

Interesse an Alternativenergie-Lösungen besteht aber nicht nur in Entwicklungsregionen, auch andere Unternehmen sind dahingehend aktiv. «In Österreich haben wir eine experimentelle Solaranlage in Betrieb und evaluieren gerade unsere Erfahrungen», meint Margit Kropik, Abteilung Networks, T-Mobile Austria.

Auch bei T-Mobile UK gab es demnach Interesse. Es sollte evaluiert werden, ob eine Solaranlage als alternative Energieversorgungslösung für Standorte in Schottland geeignet sei.

Allerdings haben Energieversorgungssysteme mit grüner Energie in unseren Breiten härtere Konkurrenz. So bieten Dieselgeneratoren oder Brennstoffzellen in weniger sonnigen Gegenden mehr Versorgungssicherheit.

An nach europäischen Massstäben entlegenen Standorten kann auch ein Netzanschluss trotz aufwändigerer Herstellung langfristig kosteneffizienter sein als die Wartung einer Alternativenergie-Anlage. Das könnte sich jedoch mit der Entwicklung energieeffizienter Sendeanlagen ändern, denn diese könnten auch entsprechend leichter durch alternative Energie-Lösungen versorgt werden.

Obwohl der im Februar 2007 angekündigte und im Mai 2007 gestartete Test in Namibia mit einem GSM-Netz durchgeführt wurde, soll die Energieversorgung mit erneuerbaren Energien laut Motorola auch für andere Netzwerke anwendbar sein. Entsprechende Lösungen sind dem Unternehmen nach jetzt für den kommerziellen Gebrauch verfügbar.

(smw/pte)

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