Seltene Erden in Europa
EU will Abbau von Seltenen Erden in Europa vorantreiben
publiziert: Mittwoch, 29. Feb 2012 / 09:38 Uhr
Seltene Erden-Erze werden vor allem in China gefördert.
Seltene Erden-Erze werden vor allem in China gefördert.

Brüssel - Die EU will angesichts der wachsenden Rohstoff-Knappheit die Gewinnung Seltener Erden oder Mineralien in Europa vorantreiben. Tief im Boden der EU-Staaten lagerten nicht ausgeschöpfte Mineralien im Wert von rund 100 Mrd. Euro, erklärte EU-Industriekommissar Antonio Tajani in Brüssel.

5 Meldungen im Zusammenhang
Auch die rund 17 Kilogramm Elektroschrott, die pro Kopf im Jahr anfallen, könnten noch besser verwertet werden. Die Kommission werde deshalb am Mittwoch eine Innovationspartnerschaft von Unternehmen, Mitgliedstaaten und Forschern ins Leben rufen.

Sie soll zum Beispiel über Pilotprojekte die Technik zum Abbau der ungehobenen Schätze in grossen Tiefen oder entlegenen Gebieten entwickeln. Auch Recycling-Prozesse sollen verbessert werden. Insgesamt stehen Tajani zufolge für die Initiative 90 Mio. Euro im Jahr ab 2014 an EU-Mitteln bereit.

Starke Importabhängigkeit

Deutschland hat von den 27 EU-Staaten den grössten Bedarf an Rohstoffen. Viele unverzichtbare metallische Primärrohstoffe müssen zu 100 Prozent importiert werden. Bei sogenannten Seltenen Erden - das sind spezielle Metalle, die für viele High-Tech-Produkte benötigt werden - ist China das dominierende Lieferland. Die wirtschaftlich aufstrebende Volksrepublik ist aber auch einer der grössten Konkurrenten der deutschen Wirtschaft um Rohstoffe rund um den Erdball.

(knob/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese egadgets.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
90 Prozent der Seltenen Erden kommen aus China.
Peking - China hat seine Beschränkungen bei der Gewinnung und dem Export von Seltenen Erden verteidigt. Diese Grenzwerte dienten dem Schutz der Umwelt und dem Erhalt der schwindenden ... mehr lesen
Kuala Lumpur - Aus Sorge vor einer möglichen radioaktiven Belastung haben am Sonntag etwa 3000 Malaysier gegen den Bau einer Raffinerie für sogenannte Seltene Erden demonstriert. Es war der bislang grösste Protest gegen die im Osten des Landes gelegene Anlage. mehr lesen 
Peking - China hat am Dienstag eine Kürzung seiner Exportquote für Seltene ... mehr lesen
China fördert 97 Prozent aller Seltenen Erden.
Rohstoffe werden aus der Natur gewonnen.
Adventskalender Wussten Sie, dass in Handys neben ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Ein neuer optischer Sensor könnte verwendet werden, um Konzentrationen des Virus an stark frequentierten Orten zu messen.
Ein neuer optischer Sensor könnte verwendet ...
Publinews Coronavirus in der Luft nachweisen  Dübendorf, St. Gallen und Thun - Einem Team von Forschern der Empa, der ETH Zürich und des Universitätsspitals Zürich ist es gelungen, einen neuartigen Sensor zum Nachweis des neuen Coronavirus zu entwickeln. Er könnte künftig eingesetzt werden, um die Virenkonzentration in der Umwelt zu bestimmen - beispielsweise an Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten oder in Lüftungssystemen von Spitälern. mehr lesen  
Publinews Das Telefonmuseum Telephonica in Islikon erzählt die Geschichte der Telekommunikation von den Anfängen bis hin zur ... mehr lesen  
Ascom ist für das zweite Halbjahr zuversichtlicher.
Technologie  Bern - Der Technologiekonzern Ascom ... mehr lesen  
eGadgets Grosse Kulleraugen  Taipei - Der taiwanische Elektronik-Konzern Asus will mit einem sprechenden Roboter ins Geschäft mit dem vernetzten Zuhause ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
Rund 50 Prozent der beleidigenden Tweets werden von Frauen gesendet. (Symbolbild)
DOSSIER Social Media Frauenfeindlichkeit auf Twitter bleibt ein Problem Auch wenn der Twitter-CEO Dick Costello ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 13°C 30°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter wechselnd bewölkt, Regen
Basel 15°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 15°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter wechselnd bewölkt, Regen
Bern 13°C 29°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter wechselnd bewölkt, Regen
Luzern 14°C 29°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wechselnd bewölkt, Regen
Genf 13°C 30°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
Lugano 18°C 29°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten