Angefasst
Der Touchscreen mit echten Tasten von Tactus
publiziert: Donnerstag, 10. Jan 2013 / 10:48 Uhr

Ein völlig neues Tipp-Gefühl für Tablets und Smartphones.

Ein kleines Unternehmen zieht auf der grossen CES in Las Vegas die Aufmerksamkeit auf sich. Tactus hat eine Technologie entwickelt, die es ermöglicht, auf einem Touchscreen echte Tasten entstehen und wieder verschwinden zu lassen. Der Clou dabei ist eine Extra-Schicht auf dem Display, die den Namen Tactile Layer trägt und mit Hilfe von in der Schicht gelagerter Flüssigkeit Tasten oder auch schlicht kleine Beulen auf dem Display entstehen lässt, um das Tippgefühl zu verbessern. Wir konnten da nicht widerstehen und mussten selbst Hand anlegen.

Wann die Schaltflächen aus der ebenen Oberfläche des Touchscreens hervorgehoben werden, können Entwickler selbst bestimmen, Tactus bietet entsprechende Schnittstellen und API an. Da nur minimale Mengen an Flüssigkeit bewegt werden müssen, geht der Aufbau wirklich fix vonstatten. Keine Sekunde dauert es, bis die «echten» Tasten aus dem Touchscreen hervortreten. Das Gefühl beim Tippen ist wirklich angenehm, man spürt einen echten Druckpunkt, selbst wenn der «Hub» der Tasten natürlich minimal ist. Der Unterschied zu einem normalen Touchscreen ist tatsächlich massiv, wenn auch schwer mit Worten zu schildern. Der Effekt ist natürlich nicht auf die Bildschirmtastatur beschränkt, im Prinzip kann jeder Bereich des Displays auf diese Weise hervorgehoben werden, wenn in der aufgebrachten Schicht die entsprechenden Kanäle angelegt wurden. Diese beeinträchtigt derzeit noch ein wenig die Helligkeit und Blickwinkelstabilität das Displays, hier besteht noch Optimierungsbedarf.

Freie Formen kommen später

Wenn die Erhebungen über den Schaltflächen nicht mehr benötigt werden, etwa wenn die virtuelle Tastatur auf dem Tablet ausgeblendet wird, wird die Flüssigkeit innerhalb des Tactile Layers wieder entfernt und die Tasten verschwinden. Dies geschieht ebenfalls schnell, weniger als eine Sekunde nach Ausblenden der Tastatur sind die Erhebungen verschwunden - zumindest fast, denn das Display in unserem Test zeigte danach noch immer leichte Unebenheiten bei den Schaltflächen. Dies lag allerdings laut Aussage der Entwickler an dem Vorserienmodell und einer nicht ganz korrekten Kalibrierung.

Was die Tactile-Layer-Technologie im derzeitigen Stadium noch nicht beherrscht, sind flexible und von der Software gesteuerte Formen. Die Flüssigkeit kann aktuell nur in vorher festgelegten Kammern und Kanälen ein- und abfliessen. Die Entwickler arbeiten jedoch daran, dies auch noch hin zu bekommen, vermutlich aber erst in einer späteren Version, wie man im Gespräch zu Protokoll gab. Ohnehin wird es noch eine Weile dauern, bis die neuartigen Displays auf den Markt kommen. Geht es nach den Entwicklern, ist es Ende 2013 oder Anfang 2014 so weit.

(Steffen Herget/teltarif.ch)

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