Windows-Tablet und -Notebook
Dell Venue 11 Pro im Test
publiziert: Donnerstag, 3. Apr 2014 / 10:00 Uhr

Das Venue 11 Pro von Dell ist ein Tablet, welches sich in erster Linie für den produktiven Einsatz anbietet. Windows 8.1 Pro, eine optionale vollwertige Tastatur und weitere Features unterstützen den professionellen Anwender im Alltag.

In der von mir getesteten Version ist eine Atom-CPU von Intel verbaut, die, mit bis zu 2,4 GHz getaktet, anständige Leistung erbringt, mehr als ausreichend für den täglichen Einsatz im Büro. Der sparsame Prozessor ist auch dafür verantwortlich, dass dem Hybriden selten die Puste ausgeht. So lief das Tablet in den Tests mit Multimedia, Surfen im Internet und Office-Anwendungen locker über sechs Stunden. Und wenn doch mal ein Abschalten drohte, war dank dem Akku in der Tastatur nochmals etwa das selbe Pensum möglich. Ein Lob verdient die Tatsache, dass der Akku im Tablet austauschbar ist.

Wenig Speicher, starkes Display

Leider spendiert Dell dem Venue 11 in der uns vorliegenden Version nur gerade 2 GB Arbeits- und 64 GB Flashspeicher. Da stösst der Anwender unter Windows 8.1 öfters an die Grenzen. Sparsamer Umgang mit gleichzeitig geöffneten Programmen sowie die Verwendung von Cloud-Speichern und/oder externen Speicherquellen sind Pflicht. Der integrierte Slot für SD-Karten mit bis zu weiteren 64 Gigabyte wird auch eher selten ungenutzt bleiben. Dass trotz der eingesetzten Bauteile ein vollwertiger Windows-Rechner mehr Leistung verbraucht als Konkurrenten mit spezialisierten mobilen Betriebssystemen wie Android oder iOS, ist am Gewicht der verbauten Akkus spürbar. Das Tablet wiegt 771 Gramm, die Tastatur bringt nochmals 798 Gramm zusätzlich auf die Waage.

Das Gewicht kommt aber wohl auch durch das hochwertige IPS-Display mit einer Diagonalen von 27,4 cm zustande. In Full-HD (1920x1080 Pixel) werden Texte und Grafiken scharf abgebildet, Farben sind kontrastreich und natürlich. Über die Verwendung einer glänzenden Oberfläche könnte ich mich an dieser Stelle ausgiebig auslassen, wird aber offenbar von den Anwendern so gewünscht. Für die Kommunikation mit der Aussenwelt ist eine WLAN-Karte (802.11n), ein Bluetooth-4.0-Adapter und NFC verbaut. Über Kabel werden externe Geräte und Displays an den USB-3.0-Steckplatz oder den miniHDMI-Port angeschlossen. Die Audio-Wiedergabe erfolgt am kombinierten Kopfhörer- und Mikrofon-Anschluss oder den integrierten Stereo-Lautsprechern. Abgerundet wird die Austattung durch je eine Kamera an der Front- und Rückseite mit 2 beziehungsweise 8 Megapixel.

Stifteingabe

Als besonderes Feature lag unserem Testgerät auch ein Eingabestift in Form des Active Stylus (REV A01) bei. Dank im Tablet integriertem Digitizer sind damit exakte Eingaben mit variabler Druckstärke möglich. Kurze Notizen und Skizzen, aber auch aufwändige Zeichnungen sind kein Problem. Vorausgesetzt werden nur eine kompatible Software, die beispielsweise im Windows Store zu finden ist, und das entsprechende Talent, zumindest im Falle der aufwändigen Zeichnungen.

Fazit

Das Venue 11 wirkt als reines Tablet unbeholfen. Es wiegt im Vergleich zur Konkurrenz etwas viel und Windows 8.1 ist im Tablet-Betrieb (noch) zu umständlich. Erst in Kombination mit der ausgezeichneten Tastatur und dem Active Stylus erfolgt die Verwandlung zum ausgereiften Arbeitstier. Die üblichen Büro-Anwendungen unter Windows 8.1 laufen flüssig und mit etwas Disziplin stellt auch der begrenzte Arbeitsspeicher kein Problem dar. Für Präsentationen wird die Tastatur abgenommen und Kreative greifen gerne zum Stift.

Preise starten in der Grundausstattung bei 589 Schweizer Franken. Die Variante mit Unterstützung für Mobilfunknetze ist ab 679 Schweizer Franken erhältlich. Die zusätzliche Investition für Tastatur (ab 160 Franken im freien Handel) und Stift (ca. 50 Franken) kann ich im Falle einer Anschaffung allen Interessenten nur ans Herz legen.

(Adeo Bertozzi/news.ch)

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