Einsatz in Kontaktlinsen und Handy-Kameras
Dehnbares Nanomaterial filtert schädliche Strahlen
publiziert: Dienstag, 23. Feb 2016 / 10:44 Uhr
Künftig sollen Kontaktlinsen schädliche optische Strahlungen herausfiltern können. (Symbolbild)
Künftig sollen Kontaktlinsen schädliche optische Strahlungen herausfiltern können. (Symbolbild)

Australische Forscher der RMIT University und der University of Adelaide haben ein dehnbares, nanoskaliges Material entwickelt, das lichtdurchlässig ist und gleichzeitig einzelne Farben aus einer Lichteinstrahlung herausfiltern kann.

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Die Nanonstruktur könnte künftig in smarten Kontaktlinsen eingesetzt werden.

Keine gefährliche Strahlung

Den jüngst im Fachjournal «ACS Nano» veröffentlichten Ergebnissen nach könnten künftig Kontaktlinsen möglich werden, die schädliche optische Strahlungen herausfiltern, ohne dass dadurch die Sicht des Trägers eingeschränkt wird. Weitere denkbare Optionen wären den Forscher zufolge die Anzeige von Informationen wie bei einem Head-Up-Display oder deren Übermittlung.

Die Fähigkeit, Lichtwellenlängen herausfiltern und Licht auf diese Weise verarbeiten zu können, basiert auf den besonderen Eigenschaften der Nanostruktur. Es handelt sich um winzige Nanokristalle, sogenannte dieelektrische Resonatoren, die 100 bis 200 Nanometer gross und 500 Mal dünner als ein menschliches Haar sind.

Breite Anwendungspalette

Der verantwortliche RMIT-Forscher Philipp Gutruf sieht in der revolutionären Nano-Technolgie die Chance, leichtgewichtige, tragbare optische Komponenten zu entwickeln, die zugleich in zukunftsfähigen Produkten eingesetzt werden können - etwa in smarten Kontaktlinsen oder dünnen Smartphone-Kameras.

(arc/pte)

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