1000 Mal mehr Speicherleistung
Datenträger mit höherer Geschwindigkeit dank Antiferromagnet
publiziert: Montag, 18. Jan 2016 / 12:41 Uhr / aktualisiert: Montag, 18. Jan 2016 / 13:48 Uhr
Dank dem neuen Magneten kann die Leistung von Festplatten massiv erhöht werden.
Dank dem neuen Magneten kann die Leistung von Festplatten massiv erhöht werden.

Forscher haben es zum ersten Mal geschafft, den elektrischen Fluss bei Antiferromagneten zu kontrollieren und ebnen damit den Weg neuer Speichergeräte.

Physiker der University of Nottingham sehen den Schritt in Zusammenarbeit mit Forschern aus Tschechien, Deutschland und Polen als Durchbruch. Antiferromagnetische Materialien hätten das Potenzial, die digitale Welt zu transformieren.

Smarte Materialien

Geräte könnten in naher Zukunft kleiner, schneller und robuster werden und noch dazu ihre Energieeffizienz verbessern. Das neue Material könnte ausserdem die Geschwindigkeit gegenüber heutigen Speichertechnologien um das 1.000-Fache erhöhen. Bislang fanden antiferromagnetische Materialien im Bereich der IT nur in Kombination mit anderen Materialklassen Verwendung.

Nun hat das Forscherteam einen Weg gefunden, Antiferromagneten zu einer unabhängigen Materialklasse zu machen. Als Ergebnis haben es die Experten geschafft, das Umschalten des magnetischen Moments eines antiferromagnetischen Materials zu kontrollieren. Die neuentwickelte Form der Speicherung hat Eigenschaften, die es besonders nützlich für die moderne Elektronik machen.

Breiter Einsatz denkbar

Der Vorteil der Neuentwicklung: Sie entwickelt keine Felder, was bedeutet, dass die einzelnen Elemente enger aneinandergebaut werden können, was zu einer höheren Speicherdichte führt. Ein antiferromagnetischer Speicher ist zudem unempfindlich gegenüber magnetischen Feldern und der Strahlung von aussen, was das Material vor allem für den Satellitenmarkt und die Flugzeugelektronik sehr interessant macht.

«Im Gegensatz zur ferromagnetischen Technologie können unsere antiferromagnetischen Speicher auch nicht durch grosse Magnetfelder vernichtet werden», meint Forschungsleiter Peter Wadley. «Antiferromagneten erhöhen die Geschwindigkeit der Operationen, die Robustheit, die Energieeffizienz und könnten eine grosse kommerzielle und soziale Wirkung entfachen.»

(pep/pte)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Ein neuer optischer Sensor könnte verwendet werden, um Konzentrationen des Virus an stark frequentierten Orten zu messen.
Ein neuer optischer Sensor könnte verwendet ...
Publinews Coronavirus in der Luft nachweisen  Dübendorf, St. Gallen und Thun - Einem Team von Forschern der Empa, der ETH Zürich und des Universitätsspitals Zürich ist es gelungen, einen neuartigen Sensor zum Nachweis des neuen Coronavirus zu entwickeln. Er könnte künftig eingesetzt werden, um die Virenkonzentration in der Umwelt zu bestimmen - beispielsweise an Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten oder in Lüftungssystemen von Spitälern. mehr lesen  
Publinews Das Telefonmuseum Telephonica in Islikon erzählt die Geschichte der Telekommunikation von den Anfängen bis hin zur ... mehr lesen  
Technologie  Bern - Der Technologiekonzern Ascom erwartet einen Verlust im ersten Halbjahr. Für das zweite Halbjahr zeigt sich Ascom in einer Mitteilung vom Montagabend aber zuversichtlich: Es werde operativ deutlich besser ausfallen als das erste. mehr lesen  
eGadgets Grosse Kulleraugen  Taipei - Der taiwanische Elektronik-Konzern Asus will mit einem sprechenden Roboter ins Geschäft mit dem vernetzten Zuhause einsteigen. Der kleine Roboter «Zenbo» hat ein rundes Gehäuse mit Rädern und einen Kopf mit einem Touchscreen-Bildschirm als «Gesicht». mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
Rund 50 Prozent der beleidigenden Tweets werden von Frauen gesendet. (Symbolbild)
DOSSIER Social Media Frauenfeindlichkeit auf Twitter bleibt ein Problem Auch wenn der Twitter-CEO Dick Costello ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 12°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wolkig, aber kaum Regen
Basel 13°C 26°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 12°C 23°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wolkig, aber kaum Regen
Bern 11°C 24°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wolkig, aber kaum Regen
Luzern 13°C 25°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
Genf 12°C 26°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Lugano 17°C 27°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten