Das neue Nokia N76 im Test
publiziert: Montag, 15. Jan 2007 / 07:36 Uhr

Vor einigen Tagen hat der finnische Telekomausrüster Nokia in Las Vegas drei neue Handys vorgestellt, darunter das Musik- und Imagingtelefon N76. Nokia stellte das Gerät mit dem Slogan «The computer done beautifully» vor.

Im Inneren des Klapphandys arbeitet das Betriebssystem Symbian.
Im Inneren des Klapphandys arbeitet das Betriebssystem Symbian.
Für viele Kunden wird es sicherlich auch weiterhin ein Handy bleiben, auch wenn es eine Menge mehr als ein herkömmliches Handy kann. teltarif konnte das Gerät auf der CES in Las Vegas bereits einmal genauer ansehen und die wichtigsten Anwendungen ausprobieren. Das erste Finnen-Handy im RAZR-Layout

Selbst die Mitarbeiter im grossen Nokiazelt vor der Central Hall des Las Vegas Convention Centers verwendeten für das neue N76 Markennamen der Konkurrenz und sprachen vom ersten RAZR der Finnen. Gemeint war freilich die Übernahme des grundsätzlichen Layouts des erfolgreichen Klapphandys von Motorola. Das N76 ist ähnlich dünn und klein, allerdings vollständig in Metall gearbeitet und daher wohl deutlich widerstandsfähiger als das amerikanische Vorbild. Dank einer leicht schimmernden Lackierung macht es einen mindestens so edlen Eindruck wie der Design-Pate aus den USA. Genau dieser Lack und das Aussendisplay sind dann aber auch sehr anfällig für Fingerabdrücke und andere Flecken und lassen das Telefon dann leider schnell nicht mehr edel aussehen.

Zuverlässige Musik-Applikation

Im Inneren des Klapphandys arbeitet das Betriebssystem Symbian und die bekannte S60-Benutzeroberfläche (3rd Edition), so dass man sich schnell und intuitiv zurecht finden kann. Die Musikapplikation arbeitet zuverlässig, die Steuerung im Musicplayer ist nicht zuletzt dank der Tasten unterhalb des äusseren Displays sehr komfortabel. Der Klang der integrierten Lautsprecher ist ausserordentlich gut, speziell wenn man das geringe Volumen im Handyinneren bedenkt.

Vollen Klang entfaltet das N76 dann über einen angeschlossenen Kopfhörer, den man entweder über Kabel und einen 3,5 Millimeter-Klinkenstecker oder Bluetooth mit dem Handy verbinden kann. Der Klinkenstecker ermöglicht, eine ganze Breite von hochqualitativen Kopfhörern an das N76 anzuschliessen. Ebenso ist man nicht auf die meist teuren herstellerspezifischen Geräte angewiesen.

Kamera mit Software-Schächen

Noch mit einigen Kinderkrankheiten behaftet war bei den beiden Testgeräten in Las Vegas die integrierte 2-Megapixel-Digitalkamera. Eigentlich soll man diese durch längeres Drücken des Auslösers automatisch aktivieren können, dies klappte aber noch nicht zuverlässig. Das äussere Display fungiert dann als Sucher für die Digitalkamera. Gelungen sind die weiteren Navigationsalternativen, wenn man ein Foto aufgenommen hat. So bekommt man über Shortkey gleich weitere Alternativen zur Bildbearbeitung, zum Versand per E-Mail oder Upload ins Internet, zum Versand per MMS oder zur Übertragung per Bluetooth an andere Ausgabegeräte, z. B. einen Drucker, angeboten. Die Bilderdarstellung auf den beiden Displays war klar und sehr detailgetreu, auch bei den schwierigen Kunstlichtverhältnissen in den Ausstellungshallen gaben die Testbilder natürliche Farben wieder.

«Highlight» der Softwarebugs war das Einfrieren des Handys, nachdem wir im aufgeklappten Zustand die Bildbearbeitungsmöglichkeiten getestet hatten. Zudem stand das Aussendisplay plötzlich auf dem Kopf und war zu keiner weiteren Aktion mehr zu bewegen. Hier muss und wird Nokia sicherlich in den kommenden Wochen, bis das N76 voraussichtlich noch in diesem Quartal auf den Markt kommen wird, noch umfangreich optimieren und Fehler ausmerzen müssen.

Marktstart bis Frühling

Weitere Features, speziell UMTS-Anwendungen, konnten wir nicht testen, weil in Las Vegas keine mit dem europäischen UMTS kompatiblen Netze zur Verfügung stehen. Alles in allem macht das Gerät - setzt man eine reibungslos funktionierende Software zum Marktstart voraus - einen guten bis sehr guten Eindruck, speziell die rote Farbvariante sieht sehr edel aus.

Ob es freilich auch aufgrund der recht hohen unverbindlichen Preisempfehlung ein ähnlicher Renner wie der offensichtliche Design-Pate von Motorola werden kann, bleibt abzuwarten.

(Martin Müller/teltarif.ch)

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