Couchepin beeindruckt vom Stand der Energie-Forschung
publiziert: Montag, 9. Jul 2007 / 16:19 Uhr / aktualisiert: Montag, 9. Jul 2007 / 17:13 Uhr

Bern - Bundesrat Pascal Couchepin hat am ersten Tag seiner Japanreise ein Kernenergieprojekt und die grösste Anlage für Solarenergie Japans besucht. Beeindruckt vom Stand der Forschung, betonte er die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Japan.

Betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen Japan und der Schweiz: Pascal Couchepin.
Betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen Japan und der Schweiz: Pascal Couchepin.
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Bei den Besuchen habe Couchepin die japanische Forschung in beiden Bereichen - Kernenergie und erneuerbare Energien - als sehr zukunftsorientiert kennengelernt, sagte Jean-Marc Crevoisier, Sprecher des Eidgenössischen Departementes des Innern (EDI), gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.

Der Vorsteher des EDI halte es für gut möglich, dass die getesteten neuen Technologien die Energieprobleme lösen könnten. Deshalb habe Couchepin einmal mehr betont, wie wichtig eine Zusammenarbeit der Länder sei. Nur so könnten die beiden Ländern gegenseitig von den Fortschritten in der Forschung profitieren.

Eine solche wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit soll bereits am Dienstag in die Wege geleitet werden. Bundesrat Couchepin und der japanische Aussenminister Taro Aso werden ein entsprechendes bilaterales Abkommen unterschreiben.

Mitarbeit an japanischer Kernenrgieforschung

Dieses wird laut Crevoisier beispielsweise eine Mitarbeit des Paul-Scherrer-Instituts an der japanischen Kernenergieforschung erleichtern.

Bundesrat Couchepin bleibt noch bis am 15. Juli in Japan. Geplant sind unter anderem noch ein Treffen mit dem Premierminister Shinzo Abe. Am 16. Juli wird Couchepin in der Mongolei erwartet.

(tri/sda)

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