Ultradünnes Display eignet sich für künftige Tarnanzüge von Soldaten
Chamäleon-Display ändert Farbe auf Knopfdruck
publiziert: Donnerstag, 25. Jun 2015 / 23:58 Uhr
Die nanostrukturierte Oberfläche des Displays lässt sich in binnen Sekunden ändern.
Die nanostrukturierte Oberfläche des Displays lässt sich in binnen Sekunden ändern.

Orlando - Forscher der University Central Florida haben eine neue nanostrukturierte Oberfläche entwickelt, die mithilfe elektrischer Spannung blitzschnell ihre Farbe verändern kann. Das birgt immensen Anwendungspotenzial. So könnten Soldaten binnen einer Sekunde ihren Tarnanzug von grünen Waldfarben in Wüstengelb ändern - oder eben Büroangestellte die Farbe oder das Muster ihrer Krawatte.

Die Forscher haben sich bei ihrer Arbeit von der Natur inspirieren lassen. Denn Tiere wie Chamäleons oder Tintenfische sind mit dünnen flexiblen, farbveränderungsfähigen Displays geboren, die keine Lichtquelle benötigen. «Alle von Menschen bislang entwickelten Displays - LCD, LED, CRT - sind starr, spröde und unhandlich. Ein Tintenfisch jedoch kann von sich selbst aus Farbe auf seiner Haut erzeugen und das Material ist noch dazu dehnbar und flexibel», meint Debashis Chanda, Forscher am Projekt.

Der Clou der Neuentwicklung der US-Wissenschaftler: Die Oberfläche benötigt keine eigene Lichtquelle, sondern reflektiert das Umgebungslicht rund um sich. Das Material, bestehend aus einer flüssigen Kristallschicht und einer metallischen Nanostruktur. In der Folge werden einige Lichtwellen absorbiert und andere hingegen reflektiert. Die reflektierten Farben können durch die elektrische Spannung kontrolliert werden. Vor allem Anwendungen in Bezug auf flexible Materialien wie Plastik oder andere synthetische Materialien sind interessant.

Potenzial für neue Elektronikwaren

Der neue Ansatz könnte auch Auswirkungen auf existierende und künftige Elektronik wie TV oder mobile Geräten haben, die allesamt Displays besitzen und die im Vergleich zu dieser Technologie extrem dick sind. «Deine Tarnung, dein Kleidung, deine Mode - alles von dem kann geändert werden», stellt Forscher Chanda abschliessend in Aussicht. «Warum brauche ich 50 T-Shirts in meinem Schrank, wenn ich deren Farbe und Muster verändern kann?»

(nir/pte)

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