Handgesten
«Brainwave» ermöglicht Musikhören über Gesten
publiziert: Montag, 13. Okt 2014 / 15:10 Uhr
Dank Brainwave werden die Handbewegungen über die Frontkamera aufgenommen und in die entsprechenden Befehle umgesetzt. (Symbolbild)
Dank Brainwave werden die Handbewegungen über die Frontkamera aufgenommen und in die entsprechenden Befehle umgesetzt. (Symbolbild)

Portland/München - Die App «Brainwave» lässt ihre Nutzer mithilfe von Handgesten Songs abspielen, pausieren und sogar überspringen. Die Anwendung wurde vom Unternehmen OnTheGo Platforms entwickelt.

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Dank Brainwave werden die Handbewegungen über die Frontkamera aufgenommen und in die entsprechenden Befehle umgesetzt. Dabei muss das Smartphone im Landscape-Modus gehalten werden.

Zielgruppe eingeschränkt

«Hierbei handelt es sich um ein interessantes Konzept. Quasi das, was Samsung mit seiner Gestensteuerung für seine Galaxy-S-Smartphones begonnen hat, nur für Musikplayer beliebiger Handy-Modelle weitergedacht», so Smartphone-Experte Lutz Herkner von gegenüber pressetext. «Allerdings wären die einzigen Szenarien, in denen ich mir einen praktischen Nutzen vorstellen kann, dass die Hände des Anwenders schmutzig oder nass sind, das Telefon aber dennoch frei zugänglich im Querformat offen liegt - und nicht etwa in einer Tasche steckt», beschreibt der Fachmann.

Die Zielgruppe dürfte daher wohl stark eingeschränkt sein. «Die App wertet die Informationen der Frontkamera aus, die also dauerhaft in Betrieb ist, wie wenn sie ein Video aufnehmen würde. Das dürfte einen signifikanten Energiebedarf nach sich ziehen», wendet Herkner ein. Man müsste also objektiv austesten, um wie viel Prozent Brainwave die Akkulaufzeit verkürzt. «Da darüber keine Gewissheit herrscht, wäre ich als Nutzer vorsichtig: Ich würde nicht wollen, dass ich nach ein paar Stunden Musikhören mit der App nicht mehr telefonieren kann, weil der Akku bereits leer ist», resümiert er.

Verfügbar auf Google Play

Die Gestikulierung darf jedoch nur mit der rechten Hand und in einer Distanz vom Display von ungefähr 30 bis 90 Zentimeter erfolgen. Ausserdem muss der Titel zuerst manuell gestartet werden. Wird die offene Hand über den Song gehalten, der gerade abgespielt wird, so wird dieser unterbrochen beziehungsweise fortgesetzt. Während ein Schieben nach rechts ein Springen zum nächsten Titel ermöglicht, wird durch ein Schieben nach links zum vorherigen Song gewechselt. Diese Befehle können sogar durchgeführt werden, wenn der Bildschirm ausgeschaltet ist.

Die App steht gratis auf Google Play zum Download bereit. Derzeit funktioniert Brainwave nur mit Android-Devices, doch den Entwicklern zufolge ist auch eine iOS-Version geplant. Zusätzlich ist die Hightech-App kompatibel mit Diensten wie zum Beispiel Google Play Music, Pandora, iHearts, Spotify und Beats. Alles, was der Nutzer tun muss, ist das Installieren der App und das Wählen des gewünschten Players.

(flok/pte)

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