Neue Plattform
Blackberry Z10 und Blackberry Q10: Die neuen Handys im Detail
publiziert: Freitag, 1. Feb 2013 / 08:41 Uhr

Wie berichtet hat Blackberry am Mittwoch seine neue Plattform Blackberry 10 vorgestellt. Bereits ab heute ist das Blackberry Z10 als erstes neues Smartphone des kanadischen Herstellers in Grossbritannien erhältlich.

Blackberry Z10 und Blackberry Q10.
Blackberry Z10 und Blackberry Q10.
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In der Schweiz soll das BlackBerry Z10 zunächst exklusiv von Swisscom für das hauseigene 4G-Netz angeboten werden. Ein genauer Termin steht allerdings noch nicht fest.

Blackberry Z10: Erstes neues Blackberry-Smartphone mit Touchscreen-Steuerung

 Das Blackberry Z10 ist das erste neue Smartphone des kanadischen Herstellers, das den Weg in den Handel findet. Es verfügt nicht über die in früheren Zeiten für die Kanadier symptomatische Hardware-Tastatur, sondern wird nur über den Touchscreen gesteuert. Dieser ist 4,2 Zoll gross und verfügt über eine Auflösung von 1280 mal 768 Pixel. Das Display des Blackberry Z10 ist somit etwas grösser als der Monitor des Apple iPhone 5. Die aktuellen Android-Flaggschiffe wie das Google Nexus 4 und das Samsung Galaxy S3 kratzen dagegen fast schon an der 5-Zoll-Grenze. Dagegen wirkt der Bildschirm des Blackberry Z10 eher klein.

1,5-GHz-Dual-Core-Prozessor und 2 GB RAM

Das Smartphone wird über einen 1,5-GHz-Dual-Core-Prozessor gesteuert, dem 2 GB Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Den Trend zu Quad-Core-Prozessoren bei Android geht Blackberry demnach noch nicht mit. Dennoch zeigte sich im ersten Test, dass das Betriebssystem sehr rund läuft.

Intern stehen 16 GB Speicherplatz zur Verfügung. Dazu haben die Nutzer die Möglichkeit, bis zu 64 GB grosse microSD-Speicherkarten einzusetzen. Das Smartphone verfügt über eine 8-Megapixel-Hauptkamera mit LED-Blitz und der Möglichkeit, Videos im Format 1080p aufzuzeichnen. Die Frontkamera für Video-Chats bietet die Aufnahme im Format 720p.

LTE auf allen Bändern

Das Blackberry Z10 ist neben GSM und UMTS auch in den LTE-Frequenzbändern zuhause. Dabei werden alle auf relevanten Bereiche unterstützt. Für Internet-Verbindungen steht zudem WLAN zur Verfügung. Dabei werden die Standards 802.11a/b/g/n und die Frequenzbereiche um 2,4 und 5 GHz unterstützt. Auch als Mobile Hotspot lässt sich das Smartphone einsetzen.

Verbindungen mit anderen Geräten sind zudem über Bluetooth 4.0 mit A2DP-Unterstützung und über den microUSB-Port möglich. Das neue Blackberry Z10 verfügt darüber hinaus über einen GPS-Empfänger mit A-GPS-Unterstützung. Der Akku hat eine Kapazität von 1800 mAh. Das soll nach Blackberry-Angaben für bis zu 400 Stunden Standby-Betrieb und bis zu elf Stunden Gesprächszeit reichen.

Blackberry Q10 kommt erst ab April

 Das Blackberry Q10 erinnert mit seiner physischen Tastatur an die klassische Blackberry-Smartphones vergangener Tage. Das zweite auf dem Betriebssystem Blackberry 10 basierende Handy soll erst ab April verfügbar sein. Dabei ist es noch nicht bekannt, wann das Gerät in welchen Ländern zu haben sein wird. So haben auch die Schweizer Mobilfunk-Netzbetreiber noch keine Aussagen darüber getroffen, ob und wann Gerät hierzulande erhältlich sein wird.

Das Blackberry Q10 ist 119,6 mal 66,8 mal 10,35 Millimeter gross und wiegt 139 Gramm. Das Super-AMOLED-Display hat eine Diagonale von 3,1 Zoll und bietet eine Auflösung von 720 mal 720 Pixel. Die übrigen technischen Daten sind weitgehend mit denen des Blackberry Z10 identisch. Allerdings macht der Hersteller noch keine Angaben zu Standby- und Betriebszeiten, was darauf hindeutet, dass das Blackberry Q10 noch nicht hundertprozentig final ist.

Beide Smartphones in Schwarz und Weiss - noch keine offiziellen Preise

 Beide neuen Blackberry-Smartphones werden wahlweise in Schwarz und Weiss erhältlich sein. Offizielle Verkaufspreise für den Schweizer Markt gibt es noch nicht. Aus Spanien sickerte die Information durch, dass das Blackberry Z10 ohne Vertrag zu Preisen um 500 Euro (ca. 620 Franken) angeboten werden soll. Es spielt preislich demnach in der gleichen Liga wie der bisherige Blackberry Bold 9900 bzw. wie Konkurrenzmodelle, zu denen Smartphones wie das Nokia Lumia 920 und das Samsung Galaxy S3 zählen.

Abzuwarten bleibt nun, inwieweit Blackberry mit dem Neustart wieder Marktanteile zurückerobern kann. Mit entscheidend dürfte dabei die Vermarktungsstrategie sein. Zudem bleibt abzuwarten, wie sich das Angebot von Apps in der Blackberry World entwickelt. Die Anzahl von 70'000 nachinstallierbaren Anwendungen zum Start ist durchaus vielversprechend.

(Markus Weidner/teltarif.ch)

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