Holt zu Konkurenzplattformen auf
Blackberry 10: Erstes Handy der neuen Generation im Hands-on
publiziert: Mittwoch, 30. Jan 2013 / 10:58 Uhr
Das kanadische Unternehmen RIM offiziell seine Blackberry-10-Plattform vor.
Das kanadische Unternehmen RIM offiziell seine Blackberry-10-Plattform vor.

Heute stellt das kanadische Unternehmen RIM offiziell seine Blackberry-10-Plattform vor. Dabei werden letzte bislang unveröffentlichte Details zum Betriebssystem und die ersten beiden Smartphones erwartet.

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Ein Touchscreen-Modell, das vermutlich den bislang bereits von Entwicklern genutzten Vorserien-Geräte ähnelt, soll als erster neuer Blackberry auf den Markt kommen. Wir hatten im Vorfeld des Neustarts die Möglichkeit, ein solches Smartphone einem kurzen Test zu unterziehen.

Der neue Blackberry ähnelt optisch auf den ersten Blick einem Apple iPhone 5. Das Display wirkt demnach etwas «in die Länge gezogen». Das sorgt aber für eine bildschirmfüllende Darstellung von Filmen im 16:9-Format. Das Gerät verfügt über einen Ein/Aus-Schalter, einen microUSB-Anschluss, über den es mit dem PC oder auch mit dem Ladegerät verbunden wird, und einen HDMI-Port, der es ermöglicht, auf dem Handy gespeicherte Fotos und Videos beispielsweise auf dem Fernseher abzuspielen.

Natürlich gibt es auch eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse, über die sich ein kabelgebundenes Headset mit dem Handy verbinden lässt. Die Bedienung erfolgt ansonsten ausschliesslich über den Touchscreen. Dabei muss man sich in die Benutzerführung des neuen Betriebssystems Blackberry 10 erst etwas hineinfinden. Wer bereits ein Blackberry Playbook besitzt, dem dürfte dies sehr einfach fallen, denn die beiden Firmware-Versionen sind miteinander verwandt.

Gutes Display und wechselbarer Akku

Das Display des neuen Blackberry-Smartphones hinterlässt einen sehr guten Eindruck, während die Rückseite etwas plastiklastig wirkt. RIM denkt dabei aber auch an die Vielnutzer. Das neue Handy verfügt über keinen Unibody. Vielmehr lässt sich die Rückseite abnehmen. So ist es kein Problem, an Tagen mit intensiver Nutzung den Akku zu tauschen - ein Feature, das nicht nur das Apple iPhone, sondern auch viele aktuelle Android-Handys und Windows Phones vermissen lassen.

Die Bedienung des Prototypen war im Test absolut flüssig. Es gibt - wie bei iOS und Android - mehrere Startbildschirme, auf denen die wichtigsten Apps abgelegt werden können. Wie bei Android und Windows Phone gibt es darüber hinaus ein Hauptmenü, über das der Zugriff auf alle Anwendungen möglich ist. Dabei besteht die Möglichkeit, sämtliche Inhalte für die private und geschäftliche Nutzung voneinander zu trennen.

Steuerung des Touchscreen-Smartphones über Wisch-Gesten

Die Steuerung erfolgt über Wisch-Gesten. So wird über ein kurzes Streichen vom oberen Display-Rand nach unten beispielsweise das Konnektivitätsmenü erreicht. Hier können die Mobilfunk-Schnittstelle und WLAN, Bluetooth und andere Dienste ein- und ausgeschaltet werden. Wie beim Blackberry OS 7.1 lassen sich auch die neuen Handhelds als WLAN-Hotspot nutzen - beispielsweise um ein Laptop oder Tablet mit einem drahtlosen Internet-Zugang zu versorgen.

Neben den Standard-Funktionen wie dem E-Mail-Pushdienst und dem Blackberry Messenger, der über WLAN neben Sprachtelefonaten jetzt auch Video-Chats ermöglicht, haben wir uns auch die Multimedia-Funktionen angesehen. Ein HD-Video wurde auf dem Display in guter Qualität und ohne Ruckeln wiedergegeben. In der AppWorld fanden wir unter anderem eine Anwendung, die die Synchronisation mit iTunes ermöglicht.

Wo findet RIM eine mögliche Nische auf dem Smartphone-Markt?

Insgesamt hinterlassen Blackberry 10 als Betriebssystem und auch das Vorserien-Smartphone einen guten Eindruck. Das Gesamtpaket bietet vieles, was man auch von iOS und Android kennt. Dennoch bleibt die Frage, wo RIM die Nische zwischen den Platzhirschen Apple und Google finden möchte. Interessant sind vor allem die Sicherheits-Features und die Möglichkeit, private und geschäftliche Daten voneinander zu trennen. Das sind aber wiederum Leistungsmerkmale, die ausschliesslich Geschäftskunden interessieren dürften.

Auf dem Privatkundenmarkt steht und fällt der Erfolg mit Apps und Multimedia-Features sowie über die Preisgestaltung für Dienste und Endgeräte. Insbesondere im Bereich der Apps wird es sicher eine Weile dauern, bis RIM zu den grossen Konkurrenten aufschliessen kann, auch wenn die Öffnung der AppWorld für Blackberry-10-Anwendungen recht vielversprechend verlaufen ist.

Eine weitere Nische sind Kunden, die sich auch im Jahr 2013 weiterhin ein Smartphone mit physischer Tastatur wünschen. Nahezu alle grossen Hersteller bieten vor allem höherwertige Geräte nur noch mit Touchscreen-Bedienung an, während RIM zumindest parallel zu Handys mit berührungsempfindlichem Display weiterhin auch Geräte mit Hardware-Tastatur anbieten möchte. Inwieweit es RIM aber möglich sein wird, an Erfolge vergangener Jahre anzuknüpfen, bleibt abzuwarten.

(Markus Weidner/teltarif.ch)

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