Noten kosten jährlich 25'000 Euro
Belgisches Orchester liest Noten ab Tablet-PC
publiziert: Freitag, 9. Nov 2012 / 10:48 Uhr / aktualisiert: Freitag, 9. Nov 2012 / 11:20 Uhr
Vom Übergang ins digitale Zeitalter versprechen sie sich deutliche Einsparungen.
Vom Übergang ins digitale Zeitalter versprechen sie sich deutliche Einsparungen.

Brüssel - Premiere in der klassischen Musik: Statt vom Blatt haben die Musiker des belgischen Orchesters Brussels Philharmonic ihre Noten in dieser Woche erstmals von Tabletcomputern abgelesen. Unter anderem sollen so Kosten für Papierpartituren eingespart werden.

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Die 92 Musiker spielten unter der Leitung des Franzosen Michel Tabachnik am Mittwoch den Bolero von Maurice Ravel und Stücke von Richard Wagner. Mit dem Test seien alle zufrieden gewesen, sowohl die Musiker als auch die Zuhörer, sagte Gunther Broucke von der Verwaltung des Orchesters am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP.

Ziel ist nun die vollständige Umstellung des Orchesters von Papier- auf Digital-Noten. Dies solle in den kommenden Jahren geschehen, sagte Broucke. Die klassische Musik müsse sich auch an ihre Zeit anpassen.

Seit Jahrhunderten habe sich der Betrieb eines Orchesters so gut wie gar nicht verändert: Die Musiker benutzten gedruckte Partituren, was die Vorbereitung der Konzerte sehr langwierig und komplex mache.

Vom Übergang ins digitale Zeitalter versprechen sich die Brüsseler Philharmoniker auch deutliche Einsparungen. Derzeit geben sie für mehr als 100 Konzerte jährlich rund 25'000 Euro für Noten aus.

(knob/sda)

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