Ascom baut 150 Stellen ab - die Hälfte in der Schweiz
publiziert: Donnerstag, 6. Sep 2007 / 13:36 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 6. Sep 2007 / 13:57 Uhr

Zürich - Die neue Restrukturierung beim Berner Technologiekonzern Ascom kostet laut Schätzungen von Konzernchef Riet Cadonau 150 Stellen. Die Hälfte des Stellenabbaus soll in der Schweiz erfolgen.

Konzernchef Riet Cadonau nannte heute noch keine Einzelheiten.
Konzernchef Riet Cadonau nannte heute noch keine Einzelheiten.
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Die Details der Massnahmen kenne Ascom noch nicht, sagte Cadonau in einem Interview mit der «Berner Zeitung». Im November will Ascom über die Restrukturierung informieren.

Die Einheit Traffic (Kommunikationslösungen für den öffentlichen Verkehr) ist am Mittwoch anlässlich der Präsentation eines enttäuschenden Halbjahresabschlusses als besonders restrukturierungsbedürftig bezeichnet worden.

Der Stellenabbau betreffe insbesondere Traffic, aber nicht nur, präzisierte Ascom-Sprecher Daniel Lack auf Anfrage. Die Massnahme erfolge weltweit.

Ascom hatte die erneute Restrukturierung am Mittwoch aufgrund ungenügender Rentabilität einzelner Geschäftsfelder angekündigt. Das Massnahmenpaket wird zwischen 50 Mio. und 60 Mio. Fr. kosten. Deshalb wird Ascom im Geschäftsjahr 2007 in die roten Zahlen abschlittern.

Stossrichtung stimmt

Im ersten Halbjahr 2007 hat Ascom denn auch ein unbefriedigendes Resultat erzielt. Der Umsatz schrumpfte um 4 Prozent auf 264,1 Mio. Franken. Der Betriebsgewinn erreichte noch 2,4 Mio. Franken, nach 8,2 Mio. im Vorjahr, und der Reingewinn sackte von 4,8 Mio. Franken auf noch 1,1 Mio. Franken ab.

Die vollen Auftragsbücher und eine gesunde Bilanz stimmen die Ascom-Führungsspitze dennoch zuversichtlich. Die Stossrichtung stimme, sagte der neue Konzernchef Riet Cadonau gestern an der Halbjahresmedienkonferenz in Zürich.

(fest/sda)

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