Verbiegt sich das Gehäuse in der Hosentasche?
Apple zieht Update von iPhone-Software zurück
publiziert: Donnerstag, 25. Sep 2014 / 10:05 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 25. Sep 2014 / 13:32 Uhr

Cupertino - Apple tut sich schwer mit der neuen Version seines iPhone-Betriebssystems iOS. Erst hatte die Software einige Fehler, dann sorgte ein Update, das sie beheben sollte, für noch grössere Probleme.

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Apple zog die iOS-Aktualisierung wegen Beschwerden von Nutzern nach nur wenigen Stunden wieder zurück. Die Version iOS 8.0.1 sollte einige Fehlfunktionen der vergangene Woche veröffentlichten neuen System-Software beheben - sorgte aber für neue Probleme. So beklagten sich Nutzer, ihre Telefone hätten sich nicht mehr in Mobilfunknetze einwählen können und der Fingerabdruck-Sensor in ihren Telefonen habe nicht mehr funktioniert.

Apple veröffentlichte inzwischen eine Anleitung, wie betroffene Nutzer zur vorherigen Software-Version iOS 8 zurückkehren können. Für die nächsten Tage wurde ein neues Update angekündigt, das die alten und neuen Probleme beheben soll. Bei iOS 8 gibt es unter anderem einen Fehler in dem Service HealthKit zur Auswertung von Gesundheits-Daten, der ein Zusammenspiel mit Fitness-Apps verhindert.

Wermutstropfen

Die Software-Pannen sind ein Wermutstropfen für den erfolgreich angelaufenen Start der beiden neuen Modelle iPhone 6 und iPhone 6 Plus. Der Verkauf startete am vergangenen Freitag offiziell in Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, den USA, Kanada, Australien, Japan, Hongkong, Singapur und Puerto Rico.

Zugleich machen im Internet seit einigen Tagen Berichte die Runde, wonach sich das dünne Aluminium-Gehäuse der neuen iPhones leicht verbiegen könne. Es blieb allerdings zunächst unklar, wie real das Problem ist.

Verkaufsstart in der Schweiz

Am (morgigen) Freitag startet der Verkauf der neuesten iPhones aus dem Hause Apple auch in der Schweiz. Als erste werden die Geräte bei Mobilezone über den Ladentisch gehen. Der Handyverkäufer lanciert einen Mitternachtsverkauf in der Nacht von Donnerstag auf Freitag - mit ein paar hundert Geräten, wie Mobilezone mitteilte.

Apple-Fans müssen sich zum Mobilezone-Shop am Zürcher Bellevue begeben. Die Geräte werden ohne oder mit Abovertrag von allen Mobilfunkanbietern erhältlich sein. Pro Person könne nur ein iPhone gekauft werden, solange der Vorrat reiche, teilte Mobilezone weiter mit.

Rekordverkäufe

Apple hatte am Montag mitgeteilt, am ersten Wochenende seien mehr als zehn Millionen Geräte der Modelle iPhone 6 und iPhone 6 Plus verkauft worden. Das seien eine Million mehr als beim Verkaufsstart der älteren Modelle 5s und 5c vor einem Jahr.

Der Technologiekonzern hätte nach eigenen Angaben sogar noch mehr Smartphones verkaufen können, kommt bei der Produktion aber nicht hinterher. «Wir arbeiten hart daran, die Bestellungen so schnell wie möglich zu erfüllen», sagte Apple-Chef Tim Cook. Auch in der Schweiz dürften zu wenige Geräte für die erste Verkaufswelle zur Verfügung stehen.

Bis zum Jahresende sollen die neuen Smartphones in 115 Ländern erhältlich sein, derzeit sind es nur zehn. In rund 20 weiteren Ländern kommen die Multimediahandys diesen Freitag in die Läden.

(jbo/sda)

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