Weniger Weihnachtsgrüsse per Handy
65 Millionen Weihnachtsbotschaften per SMS und MMS versandt
publiziert: Mittwoch, 26. Dez 2012 / 13:02 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 26. Dez 2012 / 14:15 Uhr

Bern - An Heiligabend und Weihnachten sind in diesem Jahr in der Schweiz rund 65 Millionen SMS und MMS verschickt worden. Im Vergleich zu 2011 sind dies fast 10 Millionen weniger. Grund dafür ist die verstärkte Nutzung von Smartphone-Apps wie Whatsapp, aber auch Facebook und Twitter.

Mehr Weihnachtsgrüsse über andere Nachrichtendienste als über den gewöhnlichen SMS- oder MMS-Dienst verschickt.
Mehr Weihnachtsgrüsse über andere Nachrichtendienste als über den gewöhnlichen SMS- oder MMS-Dienst verschickt.
9 Meldungen im Zusammenhang
Mit 25 Millionen versendeten SMS und MMS hat der Telekomanbieter Orange die Konkurrentin Swisscom dabei zum ersten Mal übertrumpft. Orange legte gegenüber 2011 um 4,2 Prozent zu, Swisscom hingegen verzeichnete ein Minus von 10,6 Prozent.

Die bisherige Spitzenreiterin übermittelte dieses Jahr 24,4 Millionen Text- und Bildbotschaften, wie sie am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahr waren noch 27,3 Millionen Weihnachtsgrüsse über Swisscom versendet worden.

Orange dank Flatrate-Abos vorne

Den Rückgang erklärt sich Swisscom-Sprecher Sepp Huber vor allem mit der zunehmenden Beliebtheit von Facebook, Twitter und den Smartphone-Gratisdiensten Whatsapp, Ping und iMessage. Wie jedoch schaffte es Orange im Gegensatz zur Swisscom, unter gleichen Bedingungen mehr Text- und Bildbotschaften in Umlauf zu bringen?

Wie es bei Orange auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda hiess, sei dies insbesondere durch die vielen Flatrate-Abos im Angebot bedingt. Das sind Abonnemente, bei denen der Versand von SMS und MMS im Gesamtpaket bereits einberechnet ist.

Den Trend hin zu Smartphone-Gratisdiensten wie Whatsapp habe man früh erkannt und entsprechend die Abo-Konditionen angepasst. Auch habe das stetige Kundenwachstum dazu beigetragen, dass 2012 ein neuer Rekord bei den übermittelten Weihnachtsbotschaften erzielt werden konnte. Viele Orange-Kunden seien Intensiv-SMS-Nutzer.

Auch bei Swisscom würden immer mehr Kunden ein Flatrate-Abo lösen, betonte seinerseits Sprecher Huber. Deshalb sei man zuversichtlich, künftig wieder ein Wachstum bei den Text- und Bildbotschaften zu erzielen.

Sunrise mit markantem Taucher

Noch drastischer als bei Swisscom war der diesjährige Rückgang jedoch bei Sunrise: 15,2 Millionen versandte SMS und 423'000 MMS führten zu einem gesamthaften Minus von 32,4 Prozent. Besonders augenfällig war der Rückgang im Geschäft mit den MMS, von denen 77 Prozent weniger verschickt wurden.

Die Gründe dafür liegen gemäss Sprecher Tobias Kistner darin, dass viele Kunden auf Whatsapp, Twitter und Facebook umgestiegen seien. Besonders die MMS würden durch Facebook quasi überflüssig gemacht.

(laz/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese egadgets.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern/Zürich/Neuenburg - ... mehr lesen
Viele SMS sind mehrsprachig.
Bern - Über 77 Millionen Grüsse mit Text und Bild sind zum Jahreswechsel in der ... mehr lesen
Weihnachten und Neujahr zusammengezählt, wurden über das Netz von Swisscom mehr als 66 Millionen Botschaften verschickt.
SMS Forwarder.
Apps ermöglichen SMS-Weiterleitung auf andere Rufnummer. mehr lesen
eGadgets Touchscreen-Geräte äusserst beliebt unterm Weihnachtsbaum. mehr lesen
Laut Flurry lag die Anzahl der Neuaktivierung bei mehr als dem Vierfachen des Durchschnittswerts für den Dezember 2012.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Auch das Schreiben der SMS geht heute leichter von der Hand als noch in den Anfangszeiten. (Symbolbild)
Das vergangene Jahrzehnt wurde bei vielen Handynutzern von einem bestimmten Geräusch bestimmt: «Piep-Piep ... Piep-Piep» - das Signal für eine neu angekommene SMS. mehr lesen
Washington - Der Einfluss von ... mehr lesen
Immer mehr Nutzer informieren sich über das Smartphone.
Swisscom, Sunrise, Orange: Mit SMS rund 17 Millionen Franken in zwei Tagen verdient.
Bern - Die Menschen in der Schweiz ... mehr lesen
Die professionelle SMS-Businesslösung
aspsms.com
Katharinengasse 10
9000 St. Gallen
Verkaufen Sie uns Ihr Handy, Tablet oder iPod
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
«Die Telecom-Anbieter veräppeln ihre Kunden» meint der Telecom-Experte Jean-Claude Frick.
«Die Telecom-Anbieter veräppeln ihre ...
Comparis-Umfrage bei Telecom-Providern  Die Betreiber des öffentlichen Verkehrs, Fitness-Studios und Anbieter diverser im Lockdown verbotener Veranstaltungen zeigen sich kulant und verlängern die Abos oder erstatten Geld zurück. Nicht so die Telecom-Provider: Wegen der Grenzschliessungen nicht nutzbare Roaming-Guthaben müssen sich die Kunden ans Bein streichen. Einzig Salt erstattet den Kaufpreis für nicht verwendete Datenpakete zurück - aber nur auf Anfrage. «Die Telecom-Anbieter veräppeln ihre Kunden», kritisiert Comparis-Telecomexperte Jean-Claude Frick. Er fordert die Anbieter auf, flächendeckend Roaming-Guthaben zu erstatten. mehr lesen 
Publinews Datenschutzkonforme Lösung für Restaurants  St. Gallen - Wer künftig ein Restaurant besucht, muss Name, Vorname und Telefonnummer hinterlegen. Mit quickreg.ch stellt ASPSMS ... mehr lesen  
Einfache Zutrittserfassung für Gastronomen via dem Handy der Kunden.
Best of Swiss Apps 2018
Bestenliste 2018  Analog zur Bestenliste im Rahmen der «Best of Swiss Web Awards» gibt es auch für «Best of Swiss ... mehr lesen  
Neue Domainendung am Start  Wir bieten wunderbare neue Möglichkeiten für innovative Startups und etablierte Applikationsanbieter im In- und Ausland. Attraktive deinname.app Domains können nun ab sofort für ... mehr lesen
.app Domains jetzt registrieren
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
Rund 50 Prozent der beleidigenden Tweets werden von Frauen gesendet. (Symbolbild)
DOSSIER Social Media Frauenfeindlichkeit auf Twitter bleibt ein Problem Auch wenn der Twitter-CEO Dick Costello ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 0°C 8°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
Basel 2°C 9°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt freundlich
St. Gallen -2°C 5°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
Bern 0°C 7°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wolkig, aber kaum Regen
Luzern 1°C 6°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Genf 4°C 10°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
Lugano 8°C 9°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten